#4: Gleichstellung? Nein, die haben wir noch nicht erreicht!
Shownotes
Der 8. März ist der internationale Tag der Frauenrechte. Aber Gleichstellung haben wir noch nicht erreicht. Auch in der Schweiz nicht. Manchmal hat man sogar das Gefühl, es geht nicht vor-, sondern rückwärts. Was bedeutet das für Frauen in der Arbeitswelt? Und Familien, bei denen beide Partner arbeiten müssen, weil ein Lohn zum Leben nicht reicht?
Anne-Sophie Zbinden, Co-Host dieses Podcasts und Chefredaktorin von work, vertieft das Thema mit Leena Schmitter, Sektorleiterin Tertiär, Historikerin und Geschlechterforscherin.
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00:00:00: Der Nachtmärz ist der Internationale Tag von den Frauenrecht.
00:00:02: Aber die Gleichstellung ist eigentlich noch nicht gerecht, euch würde es nicht.
00:00:06: Im Gegenteil, man hat das Gefühl, dass es manchmal rückwärts statt vorwärten wird.
00:00:09: Was heisst das für Frauen, die arbeiten?
00:00:11: Was heiss das für eine Frau, die bekommen müssen, weil ein Einkommen für eine Familie schlicht und untergriffend nicht lenkt?
00:00:17: Wir reden darüber!
00:00:24: Mein Name ist Anne-Sophie Zbinden, ich bin Co-host von dem Podcast und Chefreaktoren der Uni.
00:00:30: Mein Gast ist Lena Schmitter.
00:00:32: Sie ist die neue Sektorleiterin Terziere der Uni, Historikerin und Geschlechterforscherin.
00:00:37: Willkommen Lena!
00:00:38: Vielen Dank für die Einladung.
00:00:40: Warm up!
00:00:42: Mehr Ferien oder
00:00:44: kürzeren Arbeitstag?
00:00:45: Früher anfahren oder am Abend spät?
00:00:47: Man würde es mir auch nicht geben, weil ich nicht der Frühaufstierin bin.
00:00:50: Aber wenn ich entscheiden muss, dann lieber früh aufstehen, damit man die Zeit für Kinder und Familie hat.
00:00:57: Arbeiten oder arbeiten mit Musik oder ohne?
00:01:00: Ganz klar ohne, ganz nicht mit.
00:01:01: Streik oder Verhandlungen?
00:01:03: Es ist immer so.
00:01:03: eine Frage nach der Form, aber eigentlich ... Was ich wichtig finde, ist wie die Frage nach der Wirkung.
00:01:09: Und ich finde es geht darum, dass wir als Gewerkschaft eine Wirkung haben und für die Mitarbeitenden etwas herausziehen können.
00:01:15: Das heisst wenn man es mit Verhandlungen lösen kann, dann ist gut.
00:01:17: Aber wenn man sie nicht lösen und die Beschäftigten bereit sind, ist auch klar, was die Konsequenz ist.
00:01:23: Büro oder Debo?
00:01:25: Debo!
00:01:25: Ah, du bist schnell.
00:01:26: Überrascht nicht.
00:01:27: Nein.
00:01:29: Und zum Schluss welches Handwerk willst du gerne?
00:01:32: Beherrschen.
00:01:33: Es gibt recht viele, die ich interessant finde.
00:01:36: Ich habe sehr ständig Schreinerinnen und Holzen, weil sie einfach das Interessanzmaterial finden.
00:01:42: Aber was mich schon wirklich lange mal gerne machen möchte wäre Schweißen.
00:01:46: So richtig?
00:01:47: Ja!
00:01:48: Und dann finde ich ... Das ist wirklich ein spannendes Material und dass man Herzmaterial mit Hitze weichmachen kann.
00:01:54: Und ich habe nur nie einen Kurs gemacht, denn ich brauche nicht Züge.
00:01:59: Was will ich dann schweißen?
00:02:01: Darum habe ich nie einen Kurs gemacht.
00:02:02: Aber der Prozess von machen, das finde ich sehr interessant.
00:02:05: Die Provokation
00:02:07: Ich sehe viele Mütter.
00:02:09: Sie haben mehr Interesse daran, Karriere zu machen als ihre Kindergrosse zu ziehen.
00:02:13: Diese westliche Gesellschaft degeneriert würde Müttern ihren Frauenjob nicht mehr machen.
00:02:19: Ja gut!
00:02:20: Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, die Frage, was ich zuerst einmal habe, was sind genau Frauenjobs?
00:02:25: ... Und ganz ehrlich, ich habe nicht die Wahrnehmung, dass Frauen keine Jobs machen würden.
00:02:30: Sondern im Gegenteil.
00:02:31: Bestimmen irgendwie fünftausend verschiedene Chips.
00:02:34: Sie arbeiten in der Arbeitswelt und haben die unbetreuete Arbeiterheime je nachdem auch in der Betreuung.
00:02:41: Ich nehme jetzt nicht wahr, dass die gesellschaftliche Entwicklung herausgefordert wird nur weil Frauen eigentlich mehr stimmen.
00:02:50: Wir kommen noch darauf zurück.
00:02:51: In einer Provokation dieser Satz habe ich ihn nicht erfunden?
00:02:54: Das ist von einem Podcast, der ziemlich riechweite hat.
00:02:58: Wir schauen uns an!
00:03:23: als diese möchtigen, self-made independent woman.
00:03:26: Ist das all am Ende?
00:03:27: Ja gut also ganz ehrlich ich meine... Wenn da gibt es zuerst mal die komische Erzählung der Generation von Gesellschaften, die euch jetzt mal auf die Seite tun.
00:03:37: Aber das hier ist noch eine wahnsinnig privilegierte Diskussion!
00:03:42: Es gibt Frauen, Männer auch, aber in diesem Kontext gibt es Frauen, die müssen arbeiten um über die Runde hinzukommen.
00:03:49: und wieso müssen sie arbeiten?
00:03:50: Sie müssen arbeiten weil sie die Betreuungsarbeit zu Hause haben.
00:03:54: Sie müssen arbeiten, weil sie Branchen arbeiten, die schlechte Anerkennung in tiefen Löhnen haben und Arbeitszeiten, die durch Deckungen gehen.
00:04:02: Frau und Mann?
00:04:03: Ja sicher!
00:04:05: Aber ich sage jetzt nur, wenn es darum geht das Bild von den Frauen zu zeichnen und dann finde ich es auch gar nicht schlimmst, wann man arbeiten will.
00:04:12: Ich kann etwas recht schönes sein.
00:04:14: Wichtig ist, dass arbeiten entsprechend anerkennt und entlöhnt wird
00:04:17: etc.,
00:04:19: aber so ... Und nach den Zweiten finde ich schon immer das Ding, Frauen machen ihren Job nicht.
00:04:25: Ich habe dort wie eine andere Erzählung, weil die Frauen mehr als ein Job machen.
00:04:30: Wenn sie heimgehen vom Schaffen.
00:04:32: Die arbeiten noch einmal einen halben Tag, indem sie schauen, dass die Familie läuft.
00:04:36: Ein bisschen pläntiert ausformuliert und ...
00:04:40: Das war zum Glück.
00:04:42: Es hat mich besonders skandalisiert oben drauf.
00:04:46: Ja
00:04:46: gut!
00:04:46: Das ist einfach das Bild als ... Das Einzige, was die Frauen machen könnten ist Liebe.
00:04:53: Keine Betreuung.
00:04:54: Und das macht einem glücklich.
00:04:56: Ich glaube nicht, dass wir in einer Welt leben, die Arbeit nicht erfüllen darf.
00:05:02: Aber ich glaube auch nicht, wenn es ausschließlich den Job der Frauen ist, das Glück zu finden ... Betreuungsgeschichte.
00:05:10: Ich nehme an, ich antizipiere jetzt das Gatumbetreuung und es geht um Haushalt!
00:05:16: Und es geht auch um Kochen.
00:05:17: Das sind Bilder, die schon früh aufkommen.
00:05:20: Sie halten sich wahnsinnig hartnäckig.
00:05:22: Auch wenn man sieht, dass die Realität einander
00:05:24: ist?
00:05:24: Ja, und sie waren
00:05:25: eigentlich
00:05:27: schon im Falsch.
00:05:30: Wenn man historisch schaut, sind Familienmodelle viel kreativer gewesen als den bürgerlichen Mann, Frau und Kind.
00:05:38: Erdfamilien-Modell durch die Schweiz.
00:05:40: Mir hat jemand gesagt, sie sei doch einfach Angst vor den Frauen, die es um selbstbestimmtes Leben führen wollen.
00:05:46: Wissen Sie, dass er bestimmt ist, dass sie arbeiten müssen, wenn wir ihn auch zurückkommen?
00:05:50: Was haltest du von dem oder weisst das?
00:05:52: Ich kann mir das nur schon vorstellen.
00:05:54: Wenn ich es mir überlege, ich glaube es hat viel damit zu tun, dass es wohl weniger Spass macht Privilegien entweder abzugehen oder teilen.
00:06:04: Ich finde schon das hat es mit Macht und Strukturen zu tun.
00:06:07: Man verliert nicht wenn man die Privilegen anabgibt oder andere in die gleichen Möglichkeiten haben.
00:06:13: Es geht mindestens um Gleichberechtigung.
00:06:18: Wertschätzung geht um Anerkennung und niemand verliert etwas, wenn man das mehr Menschen zugänglich macht.
00:06:28: Das sagt in der Gleichstellung von den Geschlechtern aber auch zum Beispiel bei Gleichstellungen von Werden für die Schweiz stimmen und wählen.
00:06:39: Du musst nicht als Irrste antworten, aber was mich berührt hat oder etwas schockiert ist die Reichweite.
00:06:45: Also die Aussage so skandalös sein kann noch.
00:06:48: Er ist mit ihr nicht alleine.
00:06:48: Ich glaube es gibt ganz viele Leute, die das an dieser Art teilen.
00:06:52: Und dann gehört man bis weit in die Mitte der Gesellschaft von uns zu weit gehen – mit deinen Forderungen.
00:06:58: Ist jetzt auch nicht neu?
00:06:59: Hört man schon wieder?
00:07:02: In dem Moment sind sie nicht zu weit gegangen.
00:07:03: Natürlich nicht, aber ...
00:07:05: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, wieso es zu weit sein müsste, wenn man die Gerechtigkeit kämpft?
00:07:10: Und ich weiss, das ist eine von den Vorwürfen, die man manchmal hört.
00:07:13: Zu viel verlangt und schnell verlangte
00:07:15: etc.,
00:07:16: aber das sind jahrelange gekämpft, die mir zum Glück auch viele erreicht haben.
00:07:19: Ich bin nicht immer so fan der Erzählung bis jetzt im Backlash.
00:07:23: Ich glaube es gibt Bewegungen, in denen man vorwärts kommt und dann zurück schlägt.
00:07:27: Aber gut, wirklich ist es auch.
00:07:28: Man hat mich mit dem Beruf zu tun, aber ich bin ich.
00:07:30: Dann versuche ich optimistisch sein, um zu sehen, hey wir haben Züge erreicht und wir schaffen das auch!
00:07:34: Aber die Argumentation oder die Geschichte von dem zu viel verlangen, das Radikal sein zu weit gehen.
00:07:40: Ich halte es für komplett falsch, weil es kann nie und nie falsch sein oder zuviel sein, wenn man für die eigene Rechte steht und für die Gerechtigkeit kämpft.
00:07:50: Und nochmal, ich finde es ist etwas, was ja dann nicht nur mir selbst hilft, sondern es ist viel gut für alle.
00:07:56: Dina, aber vielleicht ist das das Gut für alle?
00:07:58: Ist bequessene Männer noch nicht
00:07:59: da?
00:08:00: Ja, offensichtlich!
00:08:03: Offensichtlich, ja... Ich finde, dass die Frau immer nur eine Gleichberechtigung verlangt.
00:08:07: Sie verlange ja nicht Weltherrschaft?
00:08:10: Ja!
00:08:11: Es
00:08:12: ist eigentlich immer nur ein Vorteil, sie sind auch gleichberechtigt.
00:08:14: Und es ist nicht so kompliziert?
00:08:17: Ja, es wäre nicht
00:08:20: so.
00:08:20: Du hast noch gesagt, du siehst nicht so linear mehr in den Wellen... Aber der Backlash wird auch viel gesagt.
00:08:27: Ich meinst wieder, dass es eine neue Qualität hat, weil es wirklich kultiviert ist wie die Vorauffindlichkeit zusammen mit Trump, die den Motüren dort öffnet mit dem Faktor Social Media, wo besättige Inhalte verbreitet in einem Tempo und ihre Reichweite, die man vorher nicht hatte?
00:08:43: Für mich nimmt mich noch jung aber den Tennis jetzt zu weinen und anscheinend seine Einschätzung.
00:08:48: zu dem Begriff Backlash in meinem Bezug auf Gleichstellung?
00:08:52: Ich würde schon sagen, es ist eine neue Qualität.
00:08:54: Und zwar recht offensichtlich!
00:08:58: Ich meine, dass wir Regierungen haben, die so offen, frauenfindlich sind, transfindlich sind... Also jetzt nur in diesem geschlechtlichen Kontext denken und dass man das wirklich zügseckbar ... wurde in den letzten paar Jahren, wo vorher weniger sagbar war.
00:09:19: Das heisst nicht, dass es nicht passiert ist, aber dass wirklich Weltleiderfiguren, die ich finde, wie andere Rollen haben, sich so offensichtlich gegenüber vielen Personengruppen äußeren können und der Aufschrei eigentlich nicht immer gleich gross ist, das finde ich schon eine neue Qualität.
00:09:40: Ich glaube auch, dass Social Media und mehr Leute in diesen öffentlichen Räumen mitschwätzen.
00:09:50: Das macht man natürlich auch zu gesichtbar.
00:09:52: Vorher war es noch nicht so sichtbar, weil man diese Tools und die Plattformen nicht hatte.
00:09:59: Aber ich bin absolut einverstanden!
00:10:01: Von mir aus können wir so eine Backlash nehmen?
00:10:05: Begrifflichkeiten sind immer etwas egal.
00:10:09: Aber ich finde schon, dass das Zeug sagbar ist und so offen respektierlich ist gegenüber anderen Menschen.
00:10:17: Das finde ich sehr bedenkliche Enttückungen.
00:10:20: Ja und es hat eine Symbolwirkung.
00:10:24: Beflüggelten ja Leute, die vielleicht auch benachten können.
00:10:27: Es sind Männer, die für sich wirklich viele Situationen haben.
00:10:30: Ökonomisch oder viagen und nicht dass es einen Entschuldigen gibt.
00:10:34: Aber das gibt ihnen sicher ein Bus, um dann halt als ihre Haltung zu konsolidieren oder zu akzeptieren?
00:10:41: Und den anderen Punkt ... Wenn ich interessant finde, ist es auch gleich.
00:10:46: Auch wenn die Entwicklungen stattfinden... Ich meine was auf der anderen Seite passiert ist, dass das manchmal so ein bisschen Auslöser sind, wo sich dann bei den Leuten oder nicht so gesehen die Möglichkeit gibt zu sagen hey und jetzt schliessen wir uns zusammen und jetzt gibt's eine Reaktion von uns.
00:11:02: Ich denke nur, da wurde bei der ersten Legislaturperiode Trumps erstmals gewählt.
00:11:07: Ja diese Weltweite muss man sagen, diese Pussy-Hats und Demos und so gegeben hat ... Es war auch eine neue Qualität.
00:11:15: Und da ist auch etwas sichtbar geworden, das man nicht immer sieht.
00:11:18: und ich finde, was sich sehr starke Bilder finden, sind massene.
00:11:22: Weil man dann dort etwas sieht, was im Alltag vielleicht mehr verteilt ist.
00:11:26: Aber dort habe ich gefunden, dass es wahnsinnig starke und wichtige Manifestationen sind im Wessensinn des Wortes um zu zeigen, hey, man kann nicht einfach durchmarschieren?
00:11:35: Es geht nicht!
00:11:37: Man stößt auf Widerstand und das ist ein Richtig
00:11:40: zum Gewerkschafterin für ... Aber du hast gesagt, dass man nicht immer so negativ sieht oder du willst.
00:11:47: Tatsächlich hat es ja einen Fortschritt gegeben.
00:11:48: Das sind für sie die wichtigsten Fortsschritte.
00:11:52: Vielleicht zu sagen, ich will das nicht schönreden?
00:11:54: Ich finde schon ... Ich sehe, ich finde es wahnsinnig herausfordernd.
00:11:59: Aber vielleicht
00:12:00: um das auch nicht zu sagen... Es war für nichts in den letzten sechs oder hundert Jahren eine Kampfergleichberechtigung.
00:12:07: Ist es vielleicht schon wichtig mal zu sagen was da ist?
00:12:09: Ja!
00:12:10: Gut wir sind natürlich ganz schnell jetzt.
00:12:12: Ich muss mich selber ein bisschen in Acht nehmen.
00:12:14: Wir sind schnell selbst im Jahr, aber ich finde schon ... Die Frauenstimme und die Wahlrechtsgeschichte lagen jetzt mal weg, weil das eine etwas unräumliche Geschichte ist.
00:12:27: in der Schweiz.
00:12:28: Aber ich finde schon, dass man auf den Ebenen Gleichstellung und gesetzliche Entwicklungen ... Es ist wichtig, dass wir ein paar Sachen festschreiben können.
00:12:35: Das Problem ist einfach, wird es eingehalten oder nicht?
00:12:39: Wie genau ist die Umsetzung?
00:12:40: Was passiert, wenn man sich z.B.
00:12:42: nicht an einem Gleichstellungsgesetz behält?
00:12:45: Was passieren, wenn sie sich nicht an die Lunglichkeit behalten?
00:12:48: Ich finde, dort haben wir schon Luft nach oben!
00:12:51: Und ich finde auch, dass in den letzten paar Jahren mehr Diskussion könnte rüberführen, mit was für Realitäten sogenannte Frauenbranche konfrontiert sind.
00:13:01: Was ist genau die Herausforderung, wenn man an diesen Frauen prüft?
00:13:05: Und ich glaube ... Ich meine es geht wie immer.
00:13:10: Für mich persönlich zumindest.
00:13:12: Wir müssten es schneller gehen, das ist klar.
00:13:15: Aber ich finde step by step... Auch ich muss mit uns noch ein Mitglieder sehen.
00:13:19: Passiert schon die Zeug nicht in dem Tempo, wo wir wollen, aber es passiert.
00:13:22: Ich
00:13:23: habe immer die Tendenzen, um zu sagen, dass wir in den Fünfzigerjahren irgendwo stecken bleiben.
00:13:29: In gewissen Köpfen.
00:13:30: Gleich wie du siehst, stimmt schon die Diskussionen nicht so wie dann.
00:13:34: Man kann mehr diskutieren jetzt und sagt schon, man muss sich das manchmal schon gut vor Augen führen.
00:13:40: Ja und ich finde auch viele unserer Vorkämpferinnen haben sich diese Sprecherinnenpositionen, wenn man so will, auch erkämpfen.
00:13:48: Das ist auch nicht einfach von heute auf morgen passiert.
00:13:50: Manchmal war es wahnsinnig härtige Auseinandersetzungen.
00:13:54: Und das finde ich wichtig, dass wir ein Teil der Gesellschaft und der Politik kommen.
00:14:01: Das finde ich wichtig, die Positionen sind verkämpft worden.
00:14:04: Und umso wichtiger ist es, dass wir dort aufrechterhalten und weiter dran bleiben.
00:14:09: Jetzt komme ich gleich noch mit mir an, aber weil sie mich so verkehrt hat ... Heute hat jemand gesagt, der Junge von eurem Führungsposition, Sie haben immer das Gefühl, Sie müssen doppelten Leisten als Ihre Männer.
00:14:20: Wirklich?
00:14:21: Ja.
00:14:22: Natürlich, manchmal steht man wahnsinnig unter den Lappen und es wird nach wie vor.
00:14:27: Und dann ist mit Bildern konfrontiert, wo wir finden Frauen könnten nicht das Gleiche leisten.
00:14:33: Wenn sie menstruieren können sie nicht denken.
00:14:35: Man will jetzt nicht an die Bilder korporieren aber ... Es sind der Nahe!
00:14:41: Starche Bilder.
00:14:42: und ja, es braucht Strategie zu mit dem Umgang.
00:14:45: Mit dem Ziel, dass man diese Bilder abbaut.
00:14:47: Aber das stimmt schon im Alltag.
00:14:49: Es
00:14:50: braucht auch noch Zeit, wie du sagst.
00:14:52: Vielleicht noch etwas Konkretes?
00:14:55: Wir haben schon angesprochen die Frauen, die über die Aussagen gemacht wurden, die glücklicher wären.
00:15:01: Sie würden zu ihren Kindern schauen ist einfach eine privilegierte Sicht.
00:15:05: Du hast gesagt,
00:15:06: viele Frauen müssen schlichtweg
00:15:07: arbeiten.
00:15:08: Was müsste passieren?
00:15:09: Oder was sind die wichtigsten Punkte, die es in der Schweiz braucht, dass Freibarkkeit von Kehrarbeit und Beruf besser wird für den Väter und Vermütteren?
00:15:17: Zeit.
00:15:17: Und mehr eben Arbeitszeit und Arbeitszeitverkürzung.
00:15:20: Also einfach eine Reduktion von Wochenarbeitszeit zugleich im
00:15:24: Lager.
00:15:25: Ganz ehrlich, ich finde das Modell ist unterschiedlich.
00:15:27: Ich finde es sehr fest auf Branchen darauf an, weil es gibt Branchen, wo's einfacher ist über einen Woche zu reden.
00:15:33: Es gibt Branche, wo es vielleicht einfacherer ist im Tag.
00:15:37: zu denken.
00:15:38: Aber ich finde schon meinen darüber reden, was wir mit dieser Zeit im Leben machen, die uns zur Verfügung steht?
00:15:43: Wie kommen wir zu Arbeitszeiten, die anständig sind und verliebbar sind mit unserem Leben?
00:15:48: sonst?
00:15:49: Wie wird diese Zeit, die wir schaffen und zur Verfügung stehen für die Arbeitgeber?
00:15:54: Wie werden sie so entlöhnt, dass man ... davon leben.
00:15:58: Und dann gibt es eine andere, die man ja auch natürlich findet.
00:16:01: Es sind irgendwelche Infrastrukturen, um ihnen zu geben sein mit Betreuung und Gehäute... Dass man diese Vereinbarkeit, wenn man so will, dass man die wirklich so leben kann, dass das passt und fair ist.
00:16:15: Und vielleicht noch eines auf deine Frage, was ich schon wichtig finde, auch mit diesen Bildern?
00:16:21: Was ich manchmal noch interessant finde ... Ich meine, nicht alle Frauen haben Kinder und nicht alle wollen Kinder.
00:16:27: Gleich sind die Bilder so breit.
00:16:29: Das ist wahnsinnig viel!
00:16:31: unterschiedliche, weibliche Lebensentwürfe von diesen Betroffenen sind.
00:16:34: Aber ich finde es wichtig, dass die Gleichstellung nicht nur ein Thema ist, das man betrofft, wenn man Kinder hat.
00:16:40: Absolut.
00:16:41: Allgemein ist es so, dass Frauen mit oder ohne Kinder viel vertreten sein.
00:16:44: Diese Flankebranche und den ungesunden Arbeitsseiten.
00:16:48: Woher kommt das?
00:16:49: Ich finde es einfach wahnsinnig.
00:16:50: zuhört mit Wertschätzung und Anerkennung, wo mehr muss sein als nur ein Lippenbekenntnis.
00:16:56: Und manchmal ... Stelle ich die Frage, manchmal finde ich solche Fragen von Hohen oder Reih.
00:17:01: Also gönnt Frauen etwas spitzt?
00:17:03: Gönnt die Frauen in Tiefeln und Branchen, weil sie Frauen sind?
00:17:07: Ich würde sagen nein, niemand wählt per se in eine Branche zu gehen, wo die Löhne schlecht sind.
00:17:12: Oder sind die Löhn schlechter bezahlt, weil viele Frauen daran vertreten sind und weil es bei diesen Bilder gibt, das ist eigentlich gar nicht richtige Arbeit!
00:17:21: Ein Pflegerin.
00:17:22: Ist das wirklich Arbeit oder ist das in der Natur der Frau?
00:17:26: Ja, die Robotsen!
00:17:27: Genau.
00:17:28: Ich merke schon, dass dort die Bilder, die wir darüber geredet haben, natürlich wahnsinnig stark zum Trägen kommen.
00:17:35: und ich mag es auch zu behaupten, wenn man historisch schaut hat er etwas damit zu tun, dass diese Aufwertung hinten reinhängt weil man diese Bilder hat von an.
00:17:44: okay es ist quasi wie Liebe oder Betreuung als Arbeit, die in der Natur der Frauen liegt.
00:17:50: Was nicht stimmt
00:17:52: logischerweise?
00:17:53: Mit dieser Logik ist ja der Lohn quasi ein Bonus.
00:17:56: Nein!
00:17:57: Dann muss man das nicht zahlen.
00:17:59: Also
00:17:59: du musst es
00:18:00: gar nicht zahlen.
00:18:02: Das ist dann dividiert.
00:18:04: Genau, und da merke ich auch, wenn ich mich austausche mit unseren Mitgliedern.
00:18:07: Woran ich den Dienstleistungsbranschen halte, dass man sieht der Aspekt von Anerkennung und Aufwertung ist wahnsinnig wichtig.
00:18:15: Das heisst es braucht dann einfach die Harten statt Applaus, weil wir sie immer so schön sagen seit der Pandemie.
00:18:21: Aber es braucht eine Aufwertungen um ein Gespürt, das Leben erlebbar macht und die Arbeit effektiv anerkannt wird, weil es arbeit.
00:18:28: Also im Sinne von aufwärtigen Lohn.
00:18:30: Ist sicher ein Thema?
00:18:31: Ein
00:18:32: Lohn ist ein Riesenthema, aber ich finde auch die Arbeitszeiten sind ein Riesenthema.
00:18:36: Wenn man sagt, dass zerstöckelte Arbeitstags und Arbeiten am Wochenende nennen, wo wirklich viele Leute oder Wahnsinnigdote herausfordern ... Sind das lange Schichten am Abend, sind die Nachtschichten überhaupt früh aufstehen?
00:18:52: Es gibt Unterschiede bei den Branchen.
00:18:53: Aber was man zählt ist ... Und die
00:18:54: Aufwendigkeit der Pflege ist sehr schwierig, das nicht zu machen.
00:18:57: Ja sicher!
00:18:58: Da ich handle,
00:18:59: ist es fraglich, ob sie das brauchen.
00:19:02: Gibt es ja Angriffe, die definitiv auf Gesundheit von diesen Leuten abzielen und dort arbeiten?
00:19:06: Ja genau.
00:19:06: Dort finde ich eine Frage, wie organisiert man die Arbeit anständig?
00:19:10: Dann sind wir schnell beim Problem Personalmangel, wo viele wenige Branchen zumindest sind.
00:19:15: Das sind wahnsinnigen Wettbewerbs- Aber wenig Personal und wahnsinnig viel muss stimmen.
00:19:20: Die Zahlen der Arbeitgeber sind gut, aber sie arbeiten auch mit weniger Personal.
00:19:24: Und da finde ich die Perspektive von Arbeitszeit, Arbeitsorganisationen, Planbarkeit – das ist etwas Wahnsinniges Wichtiges.
00:19:31: Die
00:19:31: Planbarkeit ist an der Wiederholung zum Bogen zu machen für Vielebarkate extrem wichtig.
00:19:35: Genau!
00:19:36: Zum Organisieren eines Lebens raus hat man schon sowieso ein Job, wenn wir einen Gehirn pflichtigen,
00:19:41: noch
00:19:41: viel mehr.
00:19:42: Genau.
00:19:42: Und dort sind auch die Diskussionen, die du antöntest von noch mehr Wochenende Arbeit, noch mehr Sonntagsarbe gerade im Verkauf, wo das politisch diskutiert wird.
00:19:50: Also ich meine wir haben grundsätzlich ein Sonntagsharbetsverbot in der Schweiz.
00:19:55: Es gibt schon wahnsinnig viele Ausnahmen, darum ist das bei vielen in der Kürze gar nicht da.
00:19:59: Es gibt einen Sonntagsarbeitsverbot.
00:20:01: Wenn man das aufweichen will ... Wenn Menschen mit Betreuungspflichten eine Wahnsinnige Unterdruck setzen, sieht auch davon aus, dass die ganze Gesundheit darunter leidet?
00:20:13: Dass es nachher auf diesem Memo ein Podcast bereits gesagt hat und eine Ratterschwanze hat, weil diese Frauen, die im Sonntag im Verkaufsschaden sind, brauchen sie dann wieder hier oder irgendwo in die alte Gäste für die Betreute.
00:20:26: Ja, genau.
00:20:27: Und ich bin überzeugt, dass die Herren, die so die TikTok-Filme machen würden, vielleicht sagen sie, aber dann ist ja der Grossmutter, den das gratis macht.
00:20:35: Das ist nämlich das Bild, dass Frauen gerne aus Liebe und gratis machen.
00:20:42: Und da braucht es wie Anturbe!
00:20:45: Was würde ich jetzt noch auf dem...
00:20:48: Ja, also für mich.
00:20:49: Also dort ist klar.
00:20:50: Ich finde ein Seinten ist eine Organisation von Arbeitszeilen.
00:20:53: Aber das andere ist sicher nicht weitere Liberalisierungen von dem sowieso.
00:20:58: Wir haben das Arbeitsgesetz.
00:20:59: Es gibt auch Pisten, wo wir schauen können, dass man das verbessern könnte.
00:21:02: Ist es jetzt in der Arbeit zu starten?
00:21:04: Nein!
00:21:04: Das nennt
00:21:05: sich gegenüber.
00:21:06: Nein, es ist nicht der hellste Stern am Himmel, das ist klar.
00:21:09: Aber dass wir sicher nicht dort anfangen, noch weiter zu liberalisieren und zwar nur einseitig zu liberalizieren im Sinne der Arbeit.
00:21:18: Sie reden ja viel von Flexibilität oder ihre Flexibilitäts- und nicht
00:21:23: unsere.
00:21:25: Ich glaube das wissen auch.
00:21:27: unsere Mitglieder haben gerne mehr Flexibilitäten aber dann muss es echte sein und keine verleite Einseite.
00:21:35: Was hörst du am meisten, wenn du in Kontakt bist mit Pflegerinnen und Gastro-Mitarbeitern?
00:21:40: Mit Verkäuferinnen oder Leuten, Frauen im Detail Handel.
00:21:43: Ich gehöre schon viel Druck, Zeit, Stress, Multitasking ... Also jetzt neben den Löhnen, die immer ein Thema sind, ist es wirklich zu organisieren.
00:21:56: nicht nur eine Vereinbarkeitsgeschichte, aber wie ... Dass die Arbeit so organisiert wird, dass man nicht permanent im Laden steht.
00:22:03: Dass man die Arbeit, die man macht, die anständig bezahlt ist.
00:22:06: Dass wir Vorbereitungsarbeiten genauso zahlt sind wie Nachbereitungen.
00:22:10: Umkleidejahr?
00:22:11: Also Arbeit,
00:22:12: umkleiden und bezahlt werden.
00:22:15: Ich glaube das ist das, was man vermisst.
00:22:17: Und dann ist alles oft unter Klammern von Gesundheitsschutz.
00:22:21: Also Druck und Stress ist nicht einfach nur eine Zeitfrage sondern auch ein Gesundheitsfrag.
00:22:25: Das hörst du?
00:22:26: Du hast wirklich drückmähtige Leute, es macht mich krass!
00:22:29: Das höre ich sehr
00:22:30: oft.
00:22:31: Und manchmal sogar in diesen Worten?
00:22:32: Ja, das höre mich sehr oft!
00:22:34: Egal ob es Verkaufspersonal oder Logistikpersonal, Metzger, die Probleme haben mit den Knie, wo man merkt, die Infrastruktur am Arbeitsplatz ist nicht immer so, dass sie den Körper gut unterstützen.
00:22:47: Auf der Körper der Frau schon gar nicht.
00:22:49: Auf
00:22:49: den Körper der Frauen und es geht wirklich um physische und psychische Gesundheit Beides, die ich schon finde.
00:22:56: Stark unter Druck sind.
00:22:57: Ob sie froh sind oder drückt, häufig gehen Migrantinnen, davon müssen wir gar nicht gereden sein.
00:23:01: Nein, geht der Paulias noch dazu?
00:23:03: Es braucht es damit die Frau der Mutter aufzubringen sich zu wehren.
00:23:07: Sie sitzen bei einer Gruppe und in der Gewerkschaft.
00:23:10: Ich glaube etwas, was ich wahnsinnig wichtig gefunden habe ist das Verständnis, dass wenn ich ein Problem habe, bin ich sicher nicht die einzige, die dieses Problem hat.
00:23:20: Das muss ich zusammenzuschliessen mit Kollegen auch ... Kollegen, dass man sich dort zusammenschliessen kann mit dem Ziel, damit man dieses Problem löst.
00:23:28: Ich ganz ehrlich... Und dort sind wir im Gewerkschaftsalltag viel mit dem konfrontiert.
00:23:33: Wir verhandeln nicht immer in einem luftleeren Raum, oder?
00:23:37: Wir haben das Fachwissen und können Kolleginnen und Kollegen auf dem Terrain unterstützen.
00:23:42: Es braucht ein gewisses Maß von sich zusammenschliessen, sich organisieren – auch vor diesem Hintergrund, dass ich weiss, gerade die Frauenbranche ist manchmal nicht immer ganz einfach.
00:23:52: Wir haben den Jahrhundert eine lange Tradition.
00:23:55: Gut, es kommt zwar darauf an bei gewissen Branchen schon!
00:23:57: Aber es ist nicht überall gleich selbstverständlich, z.B.
00:23:59: in einer Gewerkschaft zu sein.
00:24:01: Aber ich finde, wenn man zeigen kann, dass du dich zusammenschliessst, dann hast du wahnsinnig viel mehr Macht.
00:24:08: Es ist einfacher als wenn du das alleine machst und wenn man dort deine Logik kommt von mir als Gewerksamkeit unterstützen könnte und so versuchen, diese Probleme gemeinsam zu lösen ... Ich finde, das ist eine wahnsinnige Erkenntnis.
00:24:19: Und auch das, was ich gesehen habe, wenn wir etwas gemeinsam erreichen mit unseren Mitgliedern.
00:24:25: Das ist wahnsinnig wichtig zu sehen, nur schon der Kenntnis haben kann man schon etwas bewegen.
00:24:31: Aber wir müssen uns selbst bewegen!
00:24:32: Also
00:24:32: es kommt nicht von selber?
00:24:34: Es kommt nicht vom Selber.
00:24:37: Ist noch nie etwas geschenkt worden in diesem Bereich?
00:24:39: Nein und ich finde das auch wichtig in ein Verständnis.
00:24:41: Die Expertinnen wissen wie es sein muss sind die Leute, die tagtäglich dort arbeiten.
00:24:47: Sie haben Expertise, sie kennen die Arbeitsabläufe.
00:24:50: Sie wissen wie es ihnen geht am Abend oder am Wochenende.
00:24:54: Und das finde ich wahnsinnig wichtig, dass es nicht einfach Geschichten sind für die Galerie oder aus der Galerie, sondern es ist wirklich ... Es ist die Basis von der Arbeit, die wir gemeinsam mit unseren Leuten machen.
00:25:07: Wir
00:25:08: haben jetzt viel von den Terzerranchengeräten geredet und mir das gleich noch wichtig zu sagen.
00:25:13: Wir sprachen über acht März, wir reden über Frauen aber... Die Männer in dieser Branche haben ja die gleichen Probleme.
00:25:18: Ja, genau.
00:25:19: Also es ist einfach ... Von daher ist so wichtig, wenn du sagst der Mut oder wenn man über den Mut und die Möglichkeit redet was es braucht um sich dagegen zu werden, braucht es halt die Männer
00:25:27: auch?
00:25:27: Ja!
00:25:28: Und ich muss sagen, dass ich etwas wahnsinnig Schönes finde... Das ist bei uns immer wieder ein Thema, gerade zum Beispiel im Verkauf.
00:25:35: Eine wirklich sehr schöne Geschichte ist mir eine Forscherin eingeladen, eine Historikerin, die über Geschichten vom vierten Juni erzählt hat.
00:25:42: in unsere Branchekonferenz vom Detailhandel.
00:25:45: Dann hat sich der Input gemacht, interessant und so.
00:25:47: Und nachher kam sie zu mir und sagte, ich habe die Diskussion so super gefunden.
00:25:53: Unter anderem, weil es für die männlichen Verkäußer null Frage war, wieso ist der Frauenstreik und den vierzehnten Juni wichtig?
00:26:02: Das finde ich etwas wahnsinnig Wichtiges!
00:26:04: Und das sind dann eben nicht diese Herren ... Drümmelige TikTok-Videos machen, sondern wo ein solidarisches Ferns Verständnis hat von heim.
00:26:13: Es ist nicht zu viel verlangt, wenn man um Gleichstellung und Pflichtberechtigung, egal welchen Wort man braucht, bei das du reinstattest.
00:26:21: Und genau in diesen Frauenbranchen auch klar hey, wenn es den Frauen besser geht, dann geht's allen besser.
00:26:26: Guck, dort hätten viele Herren noch etwas zu lernen ... Ja?
00:26:28: Wie verstanden!
00:26:30: Wichtige Zahlen.
00:26:32: Mein erster Zauber ist zuviel, fast dreißig Prozent der Frauen mit Lehrabschluss verdienen bei einer Vollzeitstelle weniger als viertausend fünfhundert Franken.
00:26:41: Das ist doppelt so viel wie bei den Männern.
00:26:45: So viele Stunden lässt eine Frau im Schnitt pro Woche Haus- und Familienarbeit in Familie mit Kindern unter sieben Jahren.
00:26:52: Bei den Männeren sind es vierzehn Stunden.
00:26:57: Fast jede dritte Frau und jeder zehnte Mann erleben sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.
00:27:03: Sechsuelle Belästigung im Arbeitsplatz ist eine Realität.
00:27:08: in der TCR-Branche, also den Gastro gehören wir immer wieder.
00:27:12: Dort gehört es offensichtlich dazu fast ein bisschen wie das Trinkgeld.
00:27:15: Ist das etwas, was du gehörst?
00:27:17: Also ich hoffe, dass das Trinkegeld gehört dazu!
00:27:20: Nein, Spass beiseite... Es ist ein wahnsinniges Thema und zwar in vielen Branchen.
00:27:27: Es äussert sich manchmal ein bisschen unterschiedlich.
00:27:29: Ein Gastro, das du anstattest, ist ja klar.
00:27:32: Wenn es geht von «Hey Schätzchen, lacht doch mal, weil du bedienst mich» bis zu physischen Übergriffen, irgendwelche körperliche Betatschungen
00:27:42: etc.,
00:27:43: man kennt's aber auch in der Pflege... Auch durch Patienten, die in gewissen Settungen das Wahnsinnigen kompliziert sind.
00:27:55: Die Betreuerinnen sind sehr loyal und haben vulnerablen Leute.
00:28:00: Das ist nicht immer so, weil es manchmal sehr kompliziert ist.
00:28:03: Im Verkauf ist viel Klufterebeni.
00:28:06: Respekt, würde ich sagen.
00:28:08: Denn wenn sie voll sind ... Die Front, ich finde es ein bisschen kriegerischer Begriff.
00:28:13: Aber die sind natürlich auch ungefiltert wie in den Ehrstellen.
00:28:17: In direkten Kundenkontakt und dort Geld oder zu Stoßzeiten oder zu Weihnachten oder Rostern, Juni mit.
00:28:25: Wenn die Kundschaft selber irgendwie geladen ist, sind diejenigen, die alles abbekommen.
00:28:31: Das kann sexuelle Belästigung sein aber es kann auch sonst eine wahnsinnige Übergriffe geben.
00:28:36: Wo muss denn der Stress raus kommen?
00:28:38: Übergriffiges Verhalten ja!
00:28:40: Das ist ein grosses Thema.
00:28:42: Umso wichtiger war es, dass wir in den letzten paar Jahren mehr überschwetzen und sichtbar machen können.
00:28:49: Wie sieht sich die Branche aus?
00:28:50: Gerade in der Gastronomie, wenn wir eine Paar arbeiten oder einen Beiz mit Alkohol, macht das auch nicht einfacher.
00:28:57: Das muss man sehr ernst nehmen.
00:28:59: Weltarbeitgeber müssen ernst nehmen, denn sie sind in der Pflicht.
00:29:02: Wir hatten ja schon drückmähtig von gestern mit Peter.
00:29:05: Die Volkssatze sieht ja wie den Rissenschluss aus, man aufmacht und ist mehr trinkt.
00:29:09: Also ich glaube das ist wirklich sehr, sehr tief.
00:29:14: Was muss passieren für die Senderin?
00:29:16: Ein Grundsatz an meinen Seirsten ist ja klar, der Arbeitgeber ist in der Pflicht und ich finde, wir müssen die Arbeitgeberspflicht nehmen.
00:29:22: Und das heisst sicher... Das erste Mal ist sicher wirklich Null-Toleranz und sofort handeln.
00:29:28: Null Toleranz bei sexuellen Belästigungen und nicht anfangen Zeugs abzwiegeln Das heisst aber auch klare Prozesse haben.
00:29:34: Was machen, wenn man etwas
00:29:36: gehört in den ersten und zweiten Schritten?
00:29:38: Ja,
00:29:38: irgendeinem System.
00:29:40: Und ich glaube, man muss vor die Vorgesetzten wissen was sie tun.
00:29:46: Aber es braucht mindestens auch externe Stellen, wo man weiss, dass man sich dort anwenden kann.
00:29:52: Gerade wenn es ein Klima ist, das nicht nur lediglich eine Person ist und eine ganze Struktur ist, dann braucht man wahnsinnig viel zu den Vorsitzenden.
00:30:04: Da braucht man Unterstützung von Fachpersonen, die extern sind, die alle wissen an sich vertraulich.
00:30:10: Wer ist das überhaupt?
00:30:12: Wie kann ich sie kontaktieren, damit wir dort Unterstützung bekommen?
00:30:16: Du hattest ja auch das Schwerpunktsthema in den nächsten zwei
00:30:31: Jahren.
00:30:33: Der Blick in die Kristallkugel.
00:30:51: Planbarkeit.
00:30:52: Ich bin überzeugt, es wird weiterhin Luft nach oben geben aber ich bin ziemlich sicher wir sind nicht am gleichen Punkt wie heute.
00:30:59: Und ein besserer?
00:31:00: – Ich hoffe es doch!
00:31:01: – Merci vielmals
00:31:04: für das Gespräch.
00:31:04: –
00:31:04: Vielen Dank,
00:31:06: Lena.
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