#5: Pflege am Limit: Wann handelt die Politik endlich?
Shownotes
Seit der Annahme der Pflegeinitiative 2021 ist zu wenig passiert. Notwendige Veränderungen werden von der rechts-bürgerlichen Mehrheit im Parlament blockiert, während in der Pflege weiterhin Mittel fehlen. Fachkräfte arbeiten am Limit, fallen wegen Stress und psychischer Belastung aus oder verlassen den Beruf ganz. So steuern wir direkt auf einen Pflegenotstand zu.
Was braucht es jetzt konkret? Und was muss die Politik endlich liefern?
Darüber spricht Parzival Meister, Co-Host dieses Podcasts und Redaktor der Unia-Zeitung work, mit Anna Meier, Unia-Teamleiterin Tertiär Bern / Oberaargau-Emmental.
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00:00:00: Wir reden heute über einen Job, der uns alle irgendwie betrifft.
00:00:03: Nämlich über die Pflege.
00:00:05: Wir selber oder unsere nächste, irgendeine Sprache brauchen wir alle eine Betreuung – sei es im Spital von Spitex in einer Pflege oder Altersheim.
00:00:12: Aber den Beruf dieser Pflegenfach-Leute steckt in diesem Land ihre Krise.
00:00:17: Zum Einen wissen wir, dass es immer mehr Pflegende braucht.
00:00:21: Die Babybummer Generation geht in Renten und wir werden im Schnitt immer älter.
00:00:26: Gleichzeitig verläuft drei bis vierhundert Pflegenden Pro Monat, ihren Job, ist der Beruf von den Pflegekraft am meisten ausgeschriebenen Job in der Schweiz.
00:00:38: Die Bevölkerung hat eigentlich schon lange erkannt, dass es eine Veränderung braucht.
00:00:43: Mit satten Einensechzeigprozenten nahm sie seit dem Jahr im Jahr zweitausendundzwanzig Pfleginitiativen an.
00:00:49: Aber was ist jetzt passiert?
00:00:50: Dann wurde es ziemlich ermüchternd.
00:00:51: Zuerst hat der Bundesrat ein Gesetzesvorlag präsentiert, das eigentlich schon in sich ziemlich umgenügend war.
00:00:58: Und jetzt hat die rechtsbürgerliche Mehrheit für die Gesundheitskommission im Nationalrat das Gesetz noch weiter ausgeschlachtet, gegen diese Politik kämpfen unter anderem die Gewerkschaften.
00:01:08: Eine von ihnen ist die Unionfrau Anna Meier.
00:01:11: Wie können wir den Volkswahlen durchsetzen?
00:01:14: Wie kann man erreichen, dass sich die Arbeitsbedingungen der Pflegenden wirklich verbessern
00:01:20: und
00:01:20: kommt seit diesem Jahr zu einem grossen Pflegestreik?
00:01:26: Und so mit herzlich willkommen bei Working Class.
00:01:32: Mein Name ist Parz
00:01:32: der Meister, ich bin der Co-host
00:01:34: von dem Podcast und redakte bei den Workzeitungen.
00:01:37: Mir gegenüber ist Anna Mayer.
00:01:39: Sie ist Teamleiterin Terzière.
00:01:42: Das ist Bezeichnung für eine Dienstleistungssektor.
00:01:44: Unter Anna ihre Schwerpunkte sind Detailhandel und Pflege.
00:01:48: Joanna, schön bist du da!
00:01:50: Danke dafür.
00:01:50: Dasi
00:01:51: Wir steigen zum Warnwert ein mit einem paar kurzen persönlichen Fragen.
00:02:04: Für die
00:02:10: Leute,
00:02:12: die
00:02:18: etwas erreichen, kann eine Verhandlung wichtig und gut
00:02:24: sein.
00:02:24: Wo bist du lieber?
00:02:25: im Büro oder Verhandlingstisch?
00:02:26: Oder draussen bei den Leuten?
00:02:28: Draussen bei der Leute!
00:02:29: Und zum Schluss welches Handwerk würdest du gerne beherrschen?
00:02:33: Eigentlich ganz viel.
00:02:35: Das kann verholt sein... Aber wenn ich jetzt so überlege, glaube das was ich am liebsten können würde ist Ich wäre gerne Landwirtschaftsgärtnerin Wenn ich mich entscheiden könnte.
00:02:45: Okay wir steigen aber jetzt ins eigentliche Thema ein und davon mit einer Provokation an Anna, wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern und ranger um die Löhne steigen – die Arbeitseite sinken – dann steigen doch automatisch unsere Krankenkassenbremien.
00:03:05: Und das trifft nachher wieder um diese, die sowieso schon wenig Geld im Boardmonee hat?
00:03:10: Was sagst du zu dem?
00:03:12: Die Politik, so wie wir es im Moment in der Schweiz haben würde wahrscheinlich das gestalten Säge jetzt mal.
00:03:20: Ich widerspreche den Anbruch, wie wir ihn haben.
00:03:23: Wir sehen Gründe bei Beschäftigten in der Langzeitpflege, dass ein grosser Teil aufgrund der aktuellen Arbeitsbedingungen überhaupt krank wird.
00:03:32: Wenn man also arbeitet, die Arbeitsbedienungen zu verbessern, können wir dort auch schauen, dass zum einen die Beschäftigte weniger krank sind durch ihre Städtigeüberlastung.
00:03:41: Aber ich bin auch der feste Überzeugung, dass wenn wir eine gute Pflege und eine gute Betreuung insbesondere gewährleisten können dass mit diesem gesundheitskosten werden sinken.
00:03:53: Der Leute geht es besser, wenn sie sozial betreut werden.
00:03:57: Wenn es genug Personal hat – so in der Hemie aber oder in den Spitälern – wird die Fällequote reduziert und das sind alles Themen, was mit sich bringt.
00:04:06: Ich finde es auch wichtig zu betonen, ich denke, der Lohn ist nicht unbedingt im Vordergrund steht sondern es sind auch tägliche Themen bei den Arbeitsbedingungen verbessert werden müssen.
00:04:16: Das sind mehr Personal, das sind bessere Arbeitsorganisationen.
00:04:21: Es geht weiter mit der Arbeitszeitstruktur.
00:04:25: Das ist eine Verbesserung bewirkend für die Pflegenden und das sind alles Themen, die aus meiner Perspektive ändern.
00:04:33: Die Auswirkigkeit des Gesundheitskosten längerfristig wieder sinken
00:04:36: wird.
00:04:37: Bleiben wir gerade bei dem?
00:04:38: Du hast
00:04:38: viel
00:04:39: mit Pflegende zu tun.
00:04:40: Also direkt mit Ihnen im Gespräch musst du ja lassen ... Was geht es ihnen?
00:04:45: Du hast jetzt ein paar Themen angesprochen.
00:04:47: Kannst du das etwas konkreter sagen?
00:04:49: Du sagst zum Beispiel Arbeitszeitorganisationen, was ist das Problem?
00:04:52: Die Pflege haben wir immer wieder als Thema, wenn wir mit den Leuten reden, dass die Dienstplanungssysteme einfach wahnsinnig herausfordern zu sein und am Ende des Tag-Awork-Life Balance mehr ermöglichen.
00:05:06: Die Planung ist sehr ... Durch eine Ansage jetzt mal, du schaffst mal Frühdienst, spätet alles Durch den Amt hast du mal einen Tag frei, vielleicht zwei Tage am Stück frei.
00:05:16: Und der G-Dienst?
00:05:17: Das ist ein Dienst in dem man am Morgen schafft und am Nachmittag schnell zwei, drei Stunden frei hat oder vier Stunden und dann wieder gehen zu arbeiten.
00:05:25: Genau das hängt ja für mich zusammen, dass zum Beispiel die ganze Betreuungsleistung der Bewohnerinnen und Bewohner Kaffee trinken, Spiele spielen und spazieren wird von niemandem finanziert.
00:05:36: Im Nachmittage ist es eine Zeit, wo du das machen kannst, weil du nicht direkt pflegen musst.
00:05:42: Darum schickt man genau die Leute heim.
00:05:45: Man nennt es quasi die Totezeit.
00:05:48: D.h.,
00:05:48: Tote-Zeit bedeutet, dass es kein Geld gibt?
00:05:50: Es geht kein Geld.
00:05:51: Gehen sie heim und kommen wieder für das Pflege.
00:05:53: Das verreist er einfach den ganzen Tag.
00:05:55: Du bist von morgen früh bis Eckmar bespannt nach einem Betrieb.
00:06:00: Viel kann ich gar nicht heimgehen, weil sie ausserhalb wohnen in einer gewissen Distanz.
00:06:06: Und das führt zur ... ... extrem mehr Belastung.
00:06:09: Ja,
00:06:09: es steht vor drei Stunden Pause.
00:06:11: Du weißt doch nicht, vielleicht hast du eine Stunde bis du zu Hause bist oder länger?
00:06:14: Genau!
00:06:14: Und es ist auch nicht die Zeit, in der man mit der Familie beispielsweise verbringen kann... ...oder wirklich nicht so für deine sozialen Beziehungen zu pflegen.
00:06:23: Du kannst vielleicht mal ins Fitness oder irgendetwas und gleichzeitig maschieren auch nicht, weil du musst ja dann wieder begleiten.
00:06:30: Das Dürrenang von der Dienst, das ist eben mal ein Frühjahrschaft und nächsten Tagen späten, nähert wieder einen Früchen.
00:06:35: Ein wahnsinniger Brauch in der Ruhezeit.
00:06:38: Du kannst dich gar nicht holen!
00:06:40: Weisst du, wie es kommt?
00:06:41: Wenn ich denke... Es gibt auch in der Industrie zum Beispiel Schichten.
00:06:45: Dort haben diejenigen, die ich kenne, einen Monat lang oder zwei Wochen lang die gleichen Schichten und nähert diese Schichten, wieso ist das ihr Pflege so ein Dürrenang?
00:06:56: Ich denke sicher fakturisch.
00:06:58: In der Industrie haben wir Gesamtarbeitsverträge, wo die Entplanungssysteme festgelegt werden.
00:07:02: Wo Ruhezeiten festgeleitet werden und die Rahmenbedingungen sehr viel klarer sind.
00:07:07: Und weil man durchaus genug Personal hat?
00:07:09: Ein grosses Einfluss hat den Städtenpersonal-Mamau beziehungsweise die stetigen Ausfälle, die du in der Pflege hast.
00:07:16: Du musst permanent umplanen.
00:07:17: Du hast wieder einen längeren Ausfall.
00:07:19: Gleichzeitig bist du immer knapp an Personal.
00:07:21: Es ist megaaufwendig!
00:07:23: Ja schlussendlich... die Leute ausgewogen zu planen.
00:07:27: Ja, eine Schwester, die in Pflege schafft und es ist unglaublich wie oft ein WhatsApp kommt.
00:07:35: Äh... Ausfall?
00:07:37: Könntest du denn?
00:07:38: Kannst du dann?
00:07:39: Eigentlich jede Woche, das ist fast normal!
00:07:41: Also ist wirklich... hat man in der Pflege wirklich so überdurchschnittvoll Ausfälle?
00:07:47: Ja, mir hat wahnsinnig viel Ausfällen.
00:07:49: Zum Enten ist in der Natur von den Pflegen, da bist du auch einfach allem ausgesetzt wo die Luft schwirbt, vom Neurovirus.
00:07:58: Über die Zeit von Covid, wenn man es nicht kann erinnern, weil das ganze Altersheim betroffen hat.
00:08:03: Es geht wahnsinnig schnell, dass du dich mit etwas steckst, weil du bist sehr nahe.
00:08:08: Aber es ist wirklich auch das Thema der Überlastung.
00:08:12: Die Leute sind permanent so unter Druck zum Einten, dass sie schnell genug Leute haben zu pflegen und als Einzelpersonen sehr viele Menschen ... alleine abdecken müssen.
00:08:27: Und zu manchen merken wir auch, dass es dazu führt, dass du krank bist und das erinnert, wie der Spruch in dir ist zwischen ... Ich will eine gute Plägleiste, ich mache mit Job aus einer moralischen Intention raus.
00:08:40: Aber im Arbeitsalltag ist das gar nicht mehr möglich.
00:08:44: Das führt bei ganz vielen zu so einem hohen psychischen Belastung.
00:08:49: entweder aussteindelt oder zum Teil hat man das Gefühl Es kann durchaus manchmal ein krankes Seiz sein.
00:08:55: Das ist die einzige Zeit, in der du dich noch holen
00:08:58: kannst.
00:08:59: Und unter das einfach ja die Ausfälle aus sich helfen.
00:09:02: und je mehr Ausfällen du natürlich hast, innerhalb von deinem Team oder einem Betrieb führt es zu einer zusätzlichen Belastung von denen, die noch ...
00:09:10: Diejenigen, die auch bei mir übernehmen müssen, können uns wieder... Das
00:09:13: ist genau so!
00:09:13: Ich bin ein Arzt, wo ich nicht gerecht werde.
00:09:17: Und so dreht sich das eigentlich immer so in den Abwärtsspiralen rein Und
00:09:20: dort drin befinden wir
00:09:21: uns?
00:09:22: Dort stecken wir schon seit Jahren sehr teuer.
00:09:25: Wird es immer wie schlimmer oder ist es seit Jahren schlimm?
00:09:29: Es ist eigentlich, ich bin jetzt über Jahre bei Rune an und in dieser Zeit haben sich alle gute Themen nicht geändert.
00:09:36: Es war sicher in den Nünzigen mit der Umstellung des Objekts auf die Subjektfinanzierung.
00:09:42: Also dass ein Heim an sich mit einer Pauschale finanziert wird.
00:09:49: Effektive Leistungsabrechnungen, dass du für jede Person schaust, was dort geleistet wird an Pflege und das verrechnet wird, hat einfach zu diesem erhöhten Druck
00:09:59: geführt.
00:09:59: Also das heisst, schnell die Pflegefinanzierung ist so, dass jede Person eingestuft wird wie viel Pflege sie bekommt, also jetzt würde ich sagen okay, dein Krankheitsbild oder deine Zustand von der anderen Bedarf pro Tag eine Stunde und fünfzehn Minuten Pflege.
00:10:18: Und genau für diese Einstellung um fünfzehn Minuten kommt das Heimgeld und kann jemand anstellen.
00:10:25: Das heisst, es darf nicht länger als die Zeit für diese Person aufgewendet werden.
00:10:32: Genau!
00:10:32: Dort treten wir wirklich von effektiv Pflege und nicht von sozialer Betreuung.
00:10:40: Ist das das, was du vorhin gesagt hast?
00:10:43: Die Leute werden in einem moralischen Ansprache ihren Job auch nicht gerecht, dass das alle Druck auf sie ist.
00:10:49: Sie möchten gerne mehr mit den Leuten machen?
00:10:51: Ist das etwas, was häufiges Thema ist?
00:10:54: Ich möchte gerne mehr auf die Leute gehen können.
00:10:59: Das ist... Wir haben eigentlich das Thema, wir brauchen mehr Personal.
00:11:02: Dass wir überhaupt noch gut pflegen können und die Grundpflege noch gut machen können.
00:11:08: Und an der Quark kann ich leisten.
00:11:11: Und z.B.
00:11:11: brauchen wir Zeit für die Menschen.
00:11:13: Weil wir haben zum grössten Teil Beschäftigten aus Altersupplägen zu tun.
00:11:19: Und das ist nicht wie ein Spital, in dem eine Patientin kommt mit einem Ziel der Person wird wieder gesungen und die Geld wird
00:11:28: mehr.
00:11:29: Die leben dort und sie sind der letzte Abschnitt des Lebens.
00:11:33: Es bedeutet, du begleitest eigentlich vom Zipppunkt an, wo die Menschen in dieses Heim kommen, bis zum Tod.
00:11:42: Die meisten Pflegenden oder die absolute Grösstelle der Pflegende würden eigentlich auch von oben Lebensabend ermöglichen.
00:11:50: Wo die Menschen nicht im Gefühl einer Einsamkeit müssen gehen und das verreist sie.
00:11:55: Das bräuchte einfach mehr Personal, mehr Zeit für die ganze sozialbetreuere Leistungen zu gewährleisten können und überhaupt noch zu machen.
00:12:05: Wenn du das gehörst, machst du es ein wenig angsteinbar?
00:12:08: Irgendwann ist es zu wissen, vielleicht komme ich an mal in deinem Alter zu
00:12:12: sehen.
00:12:12: Es macht verdammt Angst, und nicht mal unbedingt mehr.
00:12:16: Schon wenn ich an meinen Eltern denke.
00:12:18: Wenn jetzt es muss entscheiden, woher mitnehmen
00:12:21: ... Ich würde es nicht sagen.
00:12:25: Ich
00:12:27: würde denken, die kommen nicht das, was sie verdient hätten.
00:12:32: Also ältere Menschen, die Pflege brauchen, haben keine erwürdigen Lebensabschnitte.
00:12:39: Wenn der Mensch nicht betreut wird?
00:12:42: nicht in einem sozialen Austausch stehen kann, dann verkümmert er und durch das verkürzt sich die Lebenszeit.
00:12:49: Du hast jetzt mehrere Punkte angesprochen, wo du sagst, wo der Pflegender wichtig ist wie mehr Zeit für die Leute, mehr Personal.
00:12:58: Ist Lohn kein Thema?
00:13:00: Lohn kann durchaus ein Thema sein aber es ist etwas, was am Schluss nachher kommt.
00:13:06: Alle bringen sie an.
00:13:06: Noch ein bisschen mehr Lohn wäre eigentlich auch nicht schlecht.
00:13:09: Beim Fachpersonal ist das weniger Fall.
00:13:13: Wenn man dann bei der Funktionsstufe weiter runtergeht, zu denen eigentlich die meiste Arbeit am Bett leistet auch zum Pflegeheim.
00:13:21: Also beim Assistenzpersonal und den Pflegenhilfen.
00:13:25: Dort kommt es schon um mehr.
00:13:28: Aber dort reden wir wirklich von tendenziell prekärer Löhne.
00:13:33: Ich habe aber auch gehört von Ausbildenpflegenden zu sagen ... Du schaffst es einfach nicht mehr als achtzehn Prozent zu schaffen.
00:13:43: Also, dass die Belastung zertragen können.
00:13:48: und dann stimmt's mit dem Lohn eben gleich wieder nicht, weil ich muss näher mit achtzehnt Prozent auskommen.
00:13:53: Der lenkt sich nebenbei je nachdem schon nicht mehr.
00:13:56: Und das ist ein Fakt.
00:13:58: Hundert Prozent in den Pflege arbeiten, das ist fast unmöglich.
00:14:02: Schon nur durch Tatsache, dass man auch die Jahresarbeitszeit hat.
00:14:05: Du bist halt immer sehr unterschiedlich planen.
00:14:09: Und dann muss man noch die Einspringen dazu.
00:14:13: Die meisten entscheiden, dass ich nachher einfach teufelprozentig arbeiten kann, weil sie wissen ja, ich muss eh mehr bügeln als eigentlich in meinem Arbeitsvertrag stehen.
00:14:20: Aber ja!
00:14:21: Ich gebe der Absolut recht, da wird es nebenan knapp und dann wird es eben gerade wie eine Pflegehaufung.
00:14:27: Unglaublich
00:14:28: schwierig
00:14:28: überhaupt
00:14:29: nicht zu retten.
00:14:29: Was sonst schon teufelt
00:14:30: drinnen ist?
00:14:31: Genau
00:14:32: Wir kennen das eigentlich von UNIA, die Gewerkschaften.
00:14:34: Sie kämpfen mit den Beutzerinnen und Beutzern gegen Lumpenboden, knalserige Chefs, die illegal verhalten zu wenig geben.
00:14:43: In Pflege ist es irgendwie nicht anders, sie sind noch in vielen Punkten mit der Heimleitung einig.
00:14:48: Das ist ein Sohn!
00:14:50: Und wie kommt das?
00:14:50: Es ist
00:14:51: effektiv so, dass wir bei der Frage der politischen Rahmenbedingungen haben, dass das Finanzierungssystem von Politik entschieden und vorgegeben wird.
00:15:00: über das, was wir eben vorhin geredet haben, welche Leistungen werden gezahlt weil noch Krankenkassen mit drin sind.
00:15:06: Und der Spioraum, den die Arbeitgeber haben, ist niemals so gross wie in anderen Bereichen.
00:15:14: Sie war aber abhängig von der Leistung, die der Kanton erbringt und finanziert.
00:15:22: Das macht noch ein gewisses Budget aus.
00:15:25: Wenn kein Geld reinkommt seitens des Kantons, steigt der Druck auf die Arbeit Geber, weil sie gar nicht mehr ordentlich wirtschaften
00:15:32: können.
00:15:34: Die Heimbetreiber, all die Grosse sind nicht buddeln mit Riesenmanagerlernen.
00:15:40: Und das auf dem Buckel quasi von den Beutzerinnen und Beuzern.
00:15:43: Also einfach diese ausbüten, um selber mehr zu verdienen?
00:15:45: Die
00:15:45: haben wir auch!
00:15:46: Das ist sicher.
00:15:48: Wir haben auch gewinnorientierte Kottene, wo man ... Ja muss sagen... Aber es ist nicht
00:15:53: der Hauptfaktor, wieso sie diesen Job nicht gut lassen.
00:15:56: Aus meiner Perspektive nicht der Hopffaktore.
00:15:59: Also Grundsätzlich muss man sich fragen darf man Wir machen ihn auf Kosten von Gesundheit.
00:16:04: Das ist eine ganz grossen politische Frage, die wir alle nicht mehr beantworten müssen, weil es eine gesellschaftliche Frage ist.
00:16:12: und vielleicht ist das der Bewegung, den man geben muss.
00:16:14: Es muss wieder zu einer gesellschaftlichen Frage werden und nicht von einzelnen Konzernen.
00:16:21: Aber die Bunde an Finanzierung, auch die Politischen sind alle.
00:16:26: Und dann kann sie selbst nichts schrippeln.
00:16:28: Also
00:16:29: seid ihr auch gerne mehr Personal?
00:16:31: Sie
00:16:31: können instellen, sie merken, dass das nicht gesund ist für ihre Betriebe.
00:16:35: Sie merken vor allem, dass es wirtschaftlich auch nicht gesungen ist für sie weil sie keine gute Pflegequalität mehr gewährleisten kann.
00:16:42: und dort ich sage jetzt mal für die gemeinsamen Nenner ist der gleiche Es braucht eine bessere Finanzierung seitens Politik, Kantonbund.
00:16:52: Die Intention ist vielleicht auch anders, warum?
00:16:54: Ja okay
00:16:55: Das man gemeinsam den Nennen hat
00:16:57: Aber die sind ja nur einig was es müsste hergehen.
00:17:00: Dort sind wir uns mit vielen Arbeitgelber mittlerweile durchaus einig.
00:17:05: Ich würde gerne in dieses übergeordnete Einsteigen, wo liegt der Fehler?
00:17:09: Vorher ein paar wichtige Zahlen.
00:17:11: Wichtige Zahlen!
00:17:13: In den nächsten fünfzehn Jahren wird sich die Zahl von den über achtzigjährigen um sechs Prozent erhöht.
00:17:18: Die Zahl von über neunzigjährigeren wird sich für doppeln bis zu zweitausendneinundzwanzig gebraucht.
00:17:24: Sie ist in Schweiz sechserdreisig.
00:17:26: eine halbe tausende Neupflegende.
00:17:29: Am meisten neuer Leute brauchen die Alte zum Pflegeheim, mit einem Bedarfzuwacht von ca.
00:17:33: zu sechsundzwanzig Prozent.
00:17:35: und das alles vor dem Punkt, dass vierzehn Prozent, also fast die Hälfte aller Pflegefahrspersonen verlieh ihren Job noch vor der Pensionierung.
00:17:46: Ich komme zurück.
00:17:47: Das Problem am ganzen ist Politik.
00:17:51: Und das Stimmvogel hat einen klaren Auftrag.
00:17:55: Mit der Anahme vor die Pflegeinitiative.
00:17:58: Das war in den Jahren, wo diese Pfleginitiativen angenommen wurden.
00:18:02: Das ist eigentlich ein klarer Auftrag zur Landesregierung, der aber als erstes den Bundesrat das Gesetz vorgestellt hat bei dieser Pflege-Initiative, die die Umsetzung hat.
00:18:11: Bei euch hat das nicht wirklich Hoffnungen geweckt.
00:18:14: Wo liegt das Problem an diesem Vorschlag?
00:18:15: Es war sicher eine wahnsinnige schönen Moment zu sehen, dass solche Initiativen so angenommen werden.
00:18:21: Das waren schon historische Erfolge am Ende des Tages.
00:18:24: Es sind nicht viele geschäftliche Initiativen durchgekommen.
00:18:28: Gleichzeitig haben wir mit welchem Parlament, beziehungsweise mit welcher politischen Situation es zu tun hat in der Schweiz und wir haben seit Jahrhunderten eine klare bürgerliche Mehrheit.
00:18:42: Ich persönlich hatte nicht so viel Hoffnung in der Umsetzung, weil ich genau befürchtet habe, dass das passiert.
00:18:48: Dass die Initiative aufs Minimum aber verbessert wird.
00:18:53: Die wirtschaftliche Freiheit muss ja immer noch gewährleistet werden.
00:18:56: Arbeitsbedingungen sind nicht nur Auftrag vom Bund festzulegen.
00:19:00: Ich habe gehofft, dass es vielleicht bei gewissen Politikerinnen und Politikern durchaus etwas auslösen kann.
00:19:06: Und sie sich klar positionieren und dass man gewisse Punkte für die Initiativen vielleicht sogar durchbringt.
00:19:13: Aber dadurch, dass es beispielsweise im Initiativtext und ohne Erkennung bei der Umsetzung eine Frage von der Finanzierung nie mehr denkend geworden ist, war genau das zu befürchten.
00:19:23: Weil ein Skate besteht mit dieser Frage.
00:19:26: Also das heisst, es wurden zwar Verbesserungen vorgeschlagen.
00:19:30: Das Gesetz würde Verbesserung bringen aber die können gar nicht umgesetzt werden weil man nicht weiss wie sie finanzieren.
00:19:38: Also so wie es jetzt aussieht, da bringt die Zone immer wirklich für bessere Gäste.
00:19:41: Das müssen wir schon festhalten.
00:19:43: Dann vielleicht einbringt Prämie, das ist schön gut aber es löst das Problem nicht.
00:19:48: Aber du
00:19:48: kannst mir nicht viel aufzählen und sagen, das kommt, das, dass, das.
00:19:52: Was ja angesetzt wurde, war die gesoffensiefe Pflegeinitiative in zwei Teilen gewesen.
00:19:59: Zum einen eine Ausbildungsfinanzierung, damit die Ausbildung von Pflegenfachpersonen investiert wird.
00:20:04: Da sind sie umgesetzt, nur rechtlich.
00:20:07: Aber es bringt uns, wenn die Leute nicht in der Pflege bleiben.
00:20:09: Genau!
00:20:10: Dass das zweite Päckchen so zusammengeschrumpft wird, war von Anfang an auch klar.
00:20:16: Und ja, können wir sagen schon, Insprung prämieren.
00:20:19: Wir haben eine kleine Reduktion für den Wochenarbeitszeit auf ein normales Levelsäge jetzt mal.
00:20:26: Am nächsten Sagen ist schon fertig.
00:20:27: Mir hat es gemerkt, dass dies diskutiert wurde.
00:20:30: Die Gewerkschaft eines Pflegeappels Lansiert, man merkt.
00:20:34: Online und ungeschrieben sind innerhalb von kurzer Zeit ca.
00:20:38: hunderttausende Tausenden Unterschriften zusammengekommen.
00:20:41: Wir merken es auch wenn wir zu diesem Thema berichten Post auf Social Media kommen.
00:20:47: so viel Zustimmung zu dem Thema und all die Leute wo ich jetzt sage eher der rechten Seite also weil eigentlich nicht auf den Gewerkschaftslinien sein.
00:20:55: aber in diesem Thema ist man sich einig.
00:20:57: also irgendwie Politisieren die Rechte.
00:21:00: hier kann Folgen vorbei.
00:21:01: Das
00:21:02: kennen wir ja im Endeffekt, dass die Rechten eine Bevölkerung vorbei politisiert.
00:21:06: Ich bemerke schon, dass es rund um die Mitte geht.
00:21:10: Durchaus Allianzpartnerinnen und Partner kann finden, weil eine gute Pflegegesang gesellschaftliche Frage ist.
00:21:16: Wir alle wollen eine gute pflege.
00:21:18: Erleben für unsere Nächsten erleben.
00:21:21: Und wir wollen irgendwie alle ein Gesundheitswesen, Ja, dann hat man auch verdient.
00:21:25: Man muss sich immer überlegen, was die Konsequenzen sind und was braucht es, dass wir überhaupt diese gute Pflege in der Anspruch
00:21:33: haben?
00:21:34: Was bräuchts konkret?
00:21:36: Was müsste hier ausgearbeitet werden?
00:21:39: Es braucht definitiv deutlich mehr Geld!
00:21:41: Von wem?
00:21:42: Vom Bund, vom Kanton... Das
00:21:44: muss einfach ein kantonaler Bund staatliche Finanzierung sein, weil es eine gesellschaftliche Frage ist, die alle betrifft.
00:21:52: Es betrifft nicht einzelne, sondern es ist etwas, das wir als Gesellschaft, aber auch als Staat gemeinsam tragen müssen.
00:22:03: Gleichzeitig braucht es Anpassungen in der Finanzierungsleistung und da muss die ganze... Von der Krankenkasse?
00:22:11: Die Krankenkassen müssen definitiv umgespielt werden, weil es eben gerade die Frage von der sozialen Betreuung ist.
00:22:18: Betreuerische Leistungen.
00:22:21: Die muss ... jetzt ein gelöst werden, weil es braucht eine Finanzierung.
00:22:26: Es darf nur im Seid, dass das heisst alles was eigentlich mit Beziehungsarbeit zu tun hat, das ist ja nicht Gesundheit.
00:22:33: Das gehört nicht zum Gesundheitswesen.
00:22:34: Das ist quasi so etwas nice to have!
00:22:36: Das ist halt einfach nur eine Care-Arbeit.
00:22:39: Sämibichtig!
00:22:41: Nein, es braucht auch wirklich... Also
00:22:42: ja, die Ansprache braucht auf, als ob sich alle mit mir beschäftigen und wir kommunizieren.
00:22:46: Genau,
00:22:46: denn da sieht man ja die Familie, dort sind wir auch wieder in der klassischen Rohvorständnis.
00:22:52: Aber wir müssen dort ein Dreidrei bringen, dass soziale Betreuung genauso wichtig ist wie eine pflägerische Betreuungszeit, die rein auf medizinischen Faktoren basiert.
00:23:06: Und das braucht
00:23:08: es!
00:23:08: Weil ohne diese Diskussion oder ohne die Klärung dieser Fragen werden wir uns weiter in den Arbeitsspiralen drehen, weil wenn man kein Geld hat ... finanziert oder keine Politik hat, die ein System finanzieren wird.
00:23:23: Man kann auch nicht gross etwas verändern.
00:23:29: Die Arbeitspräthinien bleiben schlecht und können so viele diplomierte Pflegefachpersonen ausgebildet werden.
00:23:34: Wenn sie nach fünf Jahren weg sind, ist das Finanzfließband, wo die Leute hingehangen haben.
00:23:39: Und man muss es als ganze Sache denken.
00:23:41: Und wir müssen es eben auch als gesamtgesellschaftliche Frage diskutieren.
00:23:46: Ja was für eine ... Die Pflege wollen wir für unsere... Erlangte Pflege für die älteren Menschen.
00:23:53: Was für eine Betreuung wollen wir auch auf Leute, die Pflege aber wissen haben?
00:23:56: Wie kann sich die Pflegenden gegen das wehren, was jetzt passiert?
00:24:01: Also dass diese Initiativen völlig ausgekühlt werden und am Schluss nichts bei aussen schaut.
00:24:08: Wie können mehr uns dagegen wehnen?
00:24:10: Ich glaube wir sind am Punkt hier, wo wir gesehen haben, Politik lässt erst dann wirklich heran weiss auch, wie es die Afaväe tut.
00:24:20: Das heisst, das braucht jetzt wirklich effektive Daten und effektiv Organisierungen vom Gesundheitspersonal in der Schweiz.
00:24:31: Landseppläge, Akutpflege, Betreuung – ich spiele alle mit!
00:24:35: Und für dieses braucht es selbstbewusstsein zu sagen, wir haben uns lange verarschen können.
00:24:39: Wir haben es auf die Nette angeprobiert.
00:24:41: Wir hatten Initiativen gemacht.
00:24:43: Wir schrieben einen Appell.
00:24:45: Weg vom Verhandlungsdienst, ab auf
00:24:47: die Stoße?
00:24:48: Ab an den Streik, sage ich jetzt mal.
00:24:50: D.h.,
00:24:51: dir hat es gesagt ... Es läuft dieses Jahr auf einem Streikhausen.
00:24:55: Also das ist... Nicht
00:24:56: ein Jahr, aber im sieben und zwanzig.
00:24:58: Im sieben-undzwanzig!
00:24:59: Genau.
00:24:59: Und dort ist glaube ich das Wichtige.
00:25:01: Wir müssen jetzt auf alle Anzen bilden.
00:25:03: Weil da sind wir wieder am Punkt.
00:25:05: Eine gute Pflege und eine Betreuung ist eine gesamtgesellschaftliche Frage.
00:25:10: Es geht um Kerarbeite, es geht um Betreuungsarbeit.
00:25:14: Das Auto darunter zahlt, weil wir alle die Konsequenzen der Mitzungssysteme tragen.
00:25:21: Und dort ist es wirklich ein Moment, in dem man in dieses Zahnredel schmessen muss.
00:25:27: Mit Allianzen meinst du nicht nur die verschiedenen Gewerkschaften unter anderem, sondern ihr sucht Kontakt zu wem oder mit wem müsst ihr euch zusammenschliessen?
00:25:38: Wir müssen
00:25:40: uns definitiv mit den feministischen Bewegungen... besser abstimmen und zusammenarbeiten.
00:25:45: Die Pflege ist immer noch eine grösste, mehrheitlich eine Branche, die Frauen arbeiten, die auch noch den Helm unbezahlbar keine Arbeit machen.
00:25:55: Das grosse Thema der Mehrfachbelastung führt sicher zu den Krankheitsfällen, die wir haben.
00:26:01: Wir müssen mit Rentnerinnen- und Rentenerorganisationen zusammenarbeiten, die jetzt direkt betroffen sind oder in sehr kurzer Zeit betroffen sein.
00:26:12: Generell sind viele gesellschaftliche Organisationen zusammengearbeitet.
00:26:17: Und das sind wir beim Punktenausbetreffnissen schlussendlich alle ein.
00:26:20: Wie sieht die Verknüpfung aus?
00:26:22: Wir schaffen eine Allianz auf Beine zu stellen, die weit über Parteigrenzen denken ausgeht.
00:26:31: Überzeugung bin ich ja.
00:26:33: Wir sehen es schon jetzt.
00:26:34: Wir haben Befürworter bis in die Mitte hinein.
00:26:37: Wir können sogar S-Fopäler oder NOS-Foppäler ... die Pflegeinitiative für diese eingesetzt haben.
00:26:45: Ich lebe auf dem Terrain draussen immer wieder, dass wir mit den Politikerinnen treffen, die klar sagen, sie setzen mich für eine gute Pflege ein.
00:26:55: Wir haben Heimleitungen, die politisieren und ganz klar sagen können, ich habe ein Interesse daran, das sich etwas verändern kann, weil ich auch einen guten Betrieb gewährleistet habe.
00:27:07: Die Chance ist da, ich glaube gerade mit diesem Thema Definitiv und gesichtlich im Aufruf der feministischen Streikkollektive, in den siebenen zwanzig Jahren genau auf das Thema Kehrstreck zu gehen ist einfach das Moment umzukommen.
00:27:22: Solidarisch miteinander sein und auch gemeinsam zu kämpfen.
00:27:26: Jetzt wenn du sagst, Streich in der Pflege, ist es so?
00:27:29: Im ersten Moment so etwas sagt die Pflegenden können doch nicht streichern.
00:27:33: also das ist nicht ein Betrieb wo man Lass ihn am Legen, er muss weiterlaufen.
00:27:38: Es geht um Menschenleben, wie geht das?
00:27:43: Es gibt so viele verschiedene Formen von Strecken und ich glaube es ist auch das, was wir als Gewerkschaft jetzt ein wenig umsetzen müssen, dass wir über den Dauerrand schauen.
00:27:55: Was gibt's für Formen die Arbeitszeit zu tangieren?
00:27:59: Wie können wir Arbeit, Zeit, Fressensäge jetzt haben?
00:28:05: Ohne den Bewonnerinnen und Bewohnern, der nur gewährleistet ist.
00:28:09: Aber die Geschichte zeigt, es ist möglich.
00:28:12: In Berlin, wo sie über zwei Wochen gestreckt haben oder woghautsgemacht hat, aktuell in New York, wo man eine immense Streikbewegung hatte von Pflegenden.
00:28:24: Und das sind Formen wie
00:28:25: z.B.,
00:28:25: dass diejenigen, die im Dienst planen, einen Woghau zu machen und die, die frei haben, in dieser Zeit kurz übernehmen.
00:28:34: das Angehörige mit einbezogen werden.
00:28:38: Es gab Bewegungen zum Beispiel in Deutschland in der Kinderbetreuung, also eine Kita von der Erzieherin und Erziehern, wo die Eltern im Vorfeld informiert wurden.
00:28:48: Dann und dann werden wir unsere Arbeit nicht erlegen, weil wir keine gute Betreuung von ihnen gewährleisten können, wenn sie jetzt nicht für uns einstehen.
00:28:56: Und dort haben auch die Eltern Solidaritätsaktionen organisiert ... Erzieherinnen und Erziehern, weil sie gesagt haben wir wollen, dass wir sich gut betreut werden.
00:29:08: Und sie haben uns vorinformiert.
00:29:09: Wir gehen mit ihnen zusammen auf die Strasse.
00:29:12: Es braucht einfach sehr, sehr enge Zusammenarbeit von den verschiedenen Akteuren und Akteuren.
00:29:18: Und man darf auch nicht ausschliessen, dass es Streik ähnliche Formate geben wird, die in einer großen Kooperation mit Arbeitgebern sind.
00:29:27: Es gibt Formen eines Bleistiftstreiks.
00:29:30: Du konzentrierst dich nur noch auf Pflege- und Betreuung und dokumentieren das finanziell weh.
00:29:38: Es
00:29:38: gibt so viele Formen, und ich glaube dort dürfen wir jetzt einfach kreativ
00:29:42: sein.
00:29:42: Wir müssen davon ausprobieren.
00:29:44: Und wir müssen vor allem mit den Betroffenen selber, also der Beschäftigten in der Langzeitpflege darüber sprechen, was es für eine Möglichkeit gibt, die da auch als Ringer stehen kann.
00:29:55: Dort ist sie in ihrem Arbeitsalltag.
00:29:57: So wenn ich euch mittelebe über ihre Situation falls es noch wahnsinnig schwer ist, überhaupt anfangen zu sagen was sie brauchen.
00:30:06: und dort sind wir als Gewerkschaft herausgefordert.
00:30:10: Wir haben ein anderes Thema, das jetzt schon aktuell ist bzw.
00:30:13: im Sommer.
00:30:14: Wir stimmen über die KAS-Initiative von SVP ab in diesem Zusammenhang.
00:30:19: Aktuell ist über eine Viertum der Pflegefachpersonen in der Schweiz im Ausland ausgebildet worden.
00:30:25: Das heisst, dass man sich extrem auf Fachkräfte Aus dem Ausland angewiesen, ihr Pflege.
00:30:31: Was würde so eine Initiative in der Pflege ausrichten?
00:30:35: Das ist mir ein Marsch!
00:30:36: Ich kann es nicht anders sagen.
00:30:38: Weil ich finde es wichtig genutzt betonen dass es nicht nur um den Pflegenfach-Kräfte geht sondern auch zum Fachpersonal.
00:30:45: Sondern das Standeizen im Alters- und Pflegeheim ist.
00:30:49: etwa sechzig Prozent sein Pflegehilfen.
00:30:51: Und die Pflegehilfe hat zum grössten Teil einen migrantischen Hintergrund.
00:30:55: Das sind diese, was die effektive Arbeit am Bett leistet und das stürrt.
00:30:59: Also wenn das wegfällt ... Sechzehn
00:31:01: Prozent?
00:31:02: Ja.
00:31:03: Das Schöbenteil auf dem Schnitt ist Assistenzpersonal.
00:31:07: Und der kleine Teil ist Fachpersonal in Form von Fachangestellten Gesundheit oder eben Diplomierten, Pflegenfachfrau- und Pflegenfachmännern.
00:31:16: Es wird nicht funktionieren, es geht nicht.
00:31:18: Der grösste Teil ist Migrantisch Und der wird nun pflegt.
00:31:22: Das ist immer wirklich ein Punkt, dass er nicht mehr pflegt.
00:31:26: Dann wird es gefährlich
00:31:27: sein?
00:31:28: Es ist schon jetzt gefährlich.
00:31:29: Aber dann ist das Gesundheitssystem da unten.
00:31:32: Wo man sagt, den bricht es zusammen?
00:31:35: Ja.
00:31:36: Anna, vielen Dank fürs Gespräch!
00:31:38: Zum Schluss haben wir noch den Blick in die Kristallkugeln.
00:31:45: Meine Tochter hat letztes Sommer die Lehre aus Fage angefangen... wo sie sich dann so überlegt hat, ob es in der Berufswichtigung ist.
00:31:50: Und ich habe ihnen gesagt, weisst du was?
00:31:52: Bis du da aus der Lehre bist – das ist jetzt etwas mehr als zwei Jahre – werden sich eure Arbeitsbedingungen bestimmt verbessern.
00:31:59: Wir haben hier im Jahr zwölf und zwanzigabend genommen.
00:32:02: So lange kann das gar nicht gehen!
00:32:03: Das wird so sein!
00:32:05: Denkst du, ich war bei diesem Versprechen an meine Tochter ein bisschen optimistisch?
00:32:10: Oder werden wir bis dann – das wäre in diesem Fall auch zwölfeundzwanzig – wirklich Verbesserungen?
00:32:17: Erreicht er?
00:32:18: Ich hoffe sehr.
00:32:22: Kleineren Verbesserungen bringen wir heran.
00:32:26: Die Großen, das ist ein Marathon, den wir noch vorhin haben.
00:32:31: Was für eine Zeithorizont denkst du?
00:32:33: Können wir wirklich sagen ... Jetzt haben wir es erreicht!
00:32:37: Ich bin kein Fänder der Deadlines zu setzen.
00:32:41: Es wird sich verändern und ich glaube fest dran, da bin ich auch zur Festüberzeugung.
00:32:46: Wir mussten einfach genug geduld haben.
00:32:47: Und wir mussten jetzt auch hartnäckig sein.
00:32:50: Es wird kommen, es wird passieren.
00:32:54: Kommen was wollen und für das werden wir weiterkämpfen.
00:32:56: Und da werden v.a.
00:32:58: unsere Mitglieder weiterkämpfen, die sind hier.
00:33:04: Es würde sicher nicht so schnell gehen wie wir uns das wünschen, weil wir die Schweiz
00:33:07: kennen.
00:33:08: Aber es
00:33:08: wird kommen?
00:33:09: Es wird kommt!
00:33:09: Und dann bin ich in der festen Überzeugung bei den Gesellschaften mit.
00:33:13: Das ist das, was du immer gesagt hast.
00:33:15: Wir haben eine gesellschaftliche Verankerung beim Thema.
00:33:19: Es wäre ja alles Gutes, Gesundheit zu wesen und ich denke auch, je mehr Leute betroffen sind von der aktuellen Situation wird das umdenken stattfinden und es wird uns tendenziell zu gut kommen.
00:33:30: Je breiter unsere Allianz ist, desto mehr die vielgesellschaftlichen Organisationen bereit sind mit zu arbeiten, umso schneller wird es gehen.
00:33:37: Also liegt es ein bisschen an uns und bei mir mit unserem Umfeld reden, dass man da auf den Gas geht?
00:33:45: Aber es kommt und ... aber die setzen keine Detalenz.
00:33:49: Aber du sagst, dass Freude ist zu hören!
00:33:52: Merci Anna, hast du uns in das Thema wirklich hineingenommen?
00:33:56: Wenn wir uns unterstützen wollen, geben dem Podcast eine gute Bewertung und abonnieren uns für mehr Geschichten aus der Arbeitswelt, insbesondere auch aus der Pflege geht auf www.workcity.ch und folgt uns auf Instagram und TikTok.
00:34:12: Ich danke fürs Zulassen und sagen tschau zusammen bis gleich wieder auf dem Kanal.
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