#6: Die grossen Lügen hinter der SVP-Initiative

Shownotes

Am 14. Juni stimmt die Schweiz über so genannte «Nachhaltigkeits»-Initiative der SVP ab. Sie verspricht: weniger Ausländer, mehr Wohlstand für alle. Das Gegenteil ist wahr. Wer Ja zur Initiative stimmt, stimmt für tiefere Löhne, tiefere Renten, höhere Krankenkassenprämien und mindestens so teure Mieten wie heute. Und es gibt noch eine weitere Lüge: Mit der «Keine 10-Millionen-Schweiz!»-Initiative will die SVP nicht weniger Menschen im Land, sondern mehr Menschen mit weniger Rechten. Sie würde uns in die düstere Zeit des Saisonnierstatuts zurückkatapultierten. Eine Zeit, in der Diskriminierung gefördert und Familien auseinandergerissen wurden.

Wieso die Initiative die Bevölkerungszahl nicht wirklich beschränkt, wie das die Löhne von allen angreift und was sonst noch alles hinter der grünen Tarnung dieser SVP-Initiative lauert, darüber reden wir in der neusten Folge des Podcasts «Working Class – die Stimme der Büez». Co-Host Parzival Meister empfängt im Studio work-Autor Clemens Studer, der seit Jahrzehnten über die nationale Politik in der Schweiz berichtet und den Rechten immer dann auf die Finger haut, wenn sie gegen Büezerinnen und Büezer politisieren.

Ausführliche Analysen findet ihr auch in unserem Dossier zum Thema: https://www.workzeitung.ch/dossier/chaos-initiative/

Transkript anzeigen

00:00:00: Sie nennen es eine Nachhaltigkeitsinitiative.

00:00:03: Doch die Initiativen, die Damont-Herre von der SVP angegessen haben und am vierzehnten Juni vor das Stimmvolk kommt, hat mit Nachhaltigkeit wirklich gar nichts zu tun.

00:00:13: Sie verspricht günstigeren Wohnungen den Schutz der Natur weniger Fachkräftemangel ein besseres Bildungssystem usw.

00:00:22: Eigentlich alles Verbesserungen, die wir in diesem Land schon lange haben könnten.

00:00:27: Aber vor SVP permanent bekämpft werden.

00:00:30: Die Initiative ist ein Grüntante Angriff auf unsere Löhne.

00:00:35: Mit dieser Formulierung hat das wie heute Gesprächspartner umgeschrieben.

00:00:39: und das zu meinen, weil sie die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit abschaffen will und zum anderen, weil es uns zurück in die Zeit des Saisoniers steht.

00:00:49: wird katapultieren.

00:00:51: Eine Zeit, wo Arbeiterinnen und Arbeiter ohne Schweizer Pass in Parake haben müssen wohnen und zu Hunger lönen krampfen heimten.

00:00:59: Ein Zeit, als Saisoniers ihren Chefs machtlos ausgeliefert waren und ihre Kinder haben müssen verstecken.

00:01:06: Aber wie kommen wir vor Initiativen, die angeblich Nachhaltigkeit zum Ziel hat?

00:01:11: Zu so menschenunwürdigen Zuständen!

00:01:14: Und wie schadet die Milliardärspartei SVP mit dieser Initiative unseren Löhnen und unseren Recht als Bützerinnen und Bützern?

00:01:23: Genau über das reden wir heute.

00:01:30: Und so mit herzlich willkommen bei Working Class.

00:01:32: Mein Name ist Parcival Meister, ich bin

00:01:34: der Co-Host

00:01:35: von dem Podcast und Redaktor für Work.

00:01:37: Mir gegenüber ist der Work-Autor Clemens Studer.

00:01:41: Er berichtet seit Jahrzehnten über die nationale Politik und ordnet für uns immer wieder ein, was unter den Bundeshauskuppeln so abgeht.

00:01:50: Und erhalte den Rechten und Bürgerlichen immer dann auf die Finger wenn sie mal wieder gegen Arbeiterinnen und Arten politisieren.

00:01:57: Hallo Clemens, schön bist du

00:01:59: da!

00:01:59: Sorry Barschwahl, ich bin gerne kauf.

00:02:03: Persönlich eine kurze Frage.

00:02:05: Bremens, wenn trinkst du mehr Kaffee?

00:02:06: Wenn du es schaffst oder wenn du frei hast?

00:02:08: Das halten sich die Wagen.

00:02:10: Wie viel?

00:02:11: Viel!

00:02:11: Die Grössohnung von zehn?

00:02:12: Ja das kommt hin.

00:02:14: Okay.

00:02:14: Mehr Lohn- oder mehr Freizeit?

00:02:16: Gesellschaftlich beides und persönlich mehr freizeit.

00:02:19: Mehr Ferien oder kürzer Arbeitstag?

00:02:21: Die gleiche Antwort.

00:02:23: Fost du lieber früher an... ...oder bleibst am oben länger im Büro?

00:02:27: Ich arbeite lieber zuhause.

00:02:28: Bist du lieber in dem Büro.. ..oder Dossendemo..?

00:02:32: Oder wenn...?

00:02:32: sonst etwas geht abgeht.

00:02:34: Das

00:02:34: ist beides wichtig.

00:02:35: Und zum Schluss, welches Handwerk würdest du gerne beherrschen?

00:02:39: Ich schleide es so, dass die Handwerke mehr beherrschen, aber wenn ich wählen darf, möchte ich gerne schreien.

00:02:44: Die

00:02:45: Körber sehr oft würde mir auch sehr gut gefallen.

00:02:48: Eine

00:02:49: Schweiz mit über zehn Millionen Menschen braucht mehr Wohnraum, mehr Strassen und mehr Platz im Öffall.

00:02:55: Wie weniger Leute wird Ergo Natur weniger zubetoniert Es gibt weniger Wohnungsmangel und Strassen- und Züge sind weniger verstopft.

00:03:05: Oder können sie?

00:03:05: Es

00:03:05: klingt v.a.

00:03:06: logisch auf einen ersten Blick, aber wir werden darauf kommen, dass nicht alles, was logisch klingt, auch logisch ist.

00:03:12: Also, dann steigen wir doch ein!

00:03:14: Wir freuen uns gleich am Anfang an.

00:03:15: Wir gehen ins Szenario.

00:03:17: Die Stimmvolk würde die Initiative ahnen.

00:03:19: Was wären die Massnahmen, die die Schweiz dazu zuzwungen wäre?

00:03:23: oder was würde passieren nach dem vierzehnten Juni?

00:03:25: Gut, also man müsste schon bei neuneinhalb Millionen Einwohnern der Bundesrat... Das wird sich zuerst auf die Schwächsten, die wir im Land haben, nämlich die Geflüchteten auswirken.

00:03:40: Wir müssen hier uns gegen das Völkerrecht stellen und in ihrem zweiten Schritt werden dann solche Sachen wie Familiennachzug, wo man ganz schnell Probleme überkommt mit der EU-und Personenfreizügung.

00:03:55: Das Problem heisst mit der EU, dass wir unsere Verträge mit der äuern müssen.

00:03:59: Ja Du hast das so umgeschrieben, dass eigentlich diese Initiativen keine Probleme lösen, aber sehr viel Chaos wird anrichten.

00:04:07: Was für ein Chaos wird das bei uns eine Löhne

00:04:09: anrichten?

00:04:10: Gut, wir haben Personenfreizügigkeit und die haben flankierende Massnahmen.

00:04:14: Die haben Gewerkschafter gekämpft und die schützen die Löhnen in der Schweiz,

00:04:18: d.h.,

00:04:18: sie schützen ... Dein Lohn wie der Lohn von jemandem, der aus Deutschland oder Italien in die Schweiz arbeiten kann.

00:04:26: D.h.,

00:04:26: die Regeln sind in der Schweiz zu arbeiten und es gibt Schweizer Löhne.

00:04:29: Egal was für eine Basis man hat – das wäre infrage stehen.

00:04:32: Also d.h.

00:04:33: es könnte einfacher zur Lohndamping kommen ohne diese Regeln?

00:04:37: Es

00:04:37: ist schon klar!

00:04:38: Wenn du als Arbeitgeber oder als Auftraggeber schlüttest ... aus Polen, Deutschland oder Italien holen und den Leuten Lohnzahlen, die sie in ihrem Land bekommen.

00:04:49: Dann bist du wesentlich günstiger beim Anbieten, weder wenn du Schweizer Löhne zahlst.

00:04:56: Selbstverständlich ist es nicht so, dass diese Leute einfach hierherkommen zu diesen drei Löhnen arbeiten.

00:05:02: Das hat für dich und für mich keine Auswirkungen, sondern das betrifft alle Löhner, weil ein Gesamtenevon der Löhnde gesenkt

00:05:10: wird.

00:05:10: Und wenn wir auf die Rente schauen?

00:05:12: Das ist das, was ich aus dem Lüge... Oder das Allgemeinsozialwerk.

00:05:16: Das hat ja die SVP-Jahre, diese Leute können mehr nur profitieren von diesem.

00:05:20: Es ist nicht der Fall oder?

00:05:21: Nein und das zeigen auch Zahlen ganz deutlich und ich bin sehr froh an Bundesrätin Bon Schneider, der das südlich gesagt hat, dass in der Anfall arbeitende ohne Schweizer Pass mehr bezahlen werden als überzieht.

00:05:34: Menschen mit Schweizer pass profitieren eigentlich vom Arbeiter aus dem Ausland?

00:05:38: Menschen, die in der Schweiz leben, tourhaft leben, die profitieren... von Menschen, die temporär über eine gewisse Zeitung mit der Schweiz arbeiten können und dann wieder ausreisen.

00:05:50: Wie sieht es in den Pflege aus?

00:05:52: Da muss man nicht philosophieren, sondern einfach eines in einem Spital.

00:05:55: Man sieht wie viele Menschen ohne Schweizer Passen und vor allem ohne Schweizers Abschluss nötig sind um unser Gesundheitswesen am Laufen zu behalten.

00:06:04: Aber heisst es nicht, je mehr Leute hier sind, desto mehr brauchen Pflege.

00:06:07: Die Fakt

00:06:08: ist einfach, dass wir in der Schweiz voll für die Schweizerinnen und Schweizer bzw.

00:06:13: diese Menschen, die das von PENO bei uns leben wollen, das Gesundheitswasser nicht aufrechterhalten

00:06:19: können.

00:06:19: Erklärt man mal auch noch, du hast gesagt, dass das auf unsere Gesundheit zu kosten anheflusiert wird ja immer wieder... Das ist auch wieder so ein Mär, das SVP immer wieder kommt.

00:06:29: Ja, es sind Ausländer die auf einen Notfall gehen und wegen jedem Popo zum Arzt drinnen.

00:06:34: Und diese treiben unsere Gesundheitskosten in die Höhe.

00:06:38: Also könnten Sie mit dieser Initiative an unsere Gesundheitsköste sehen?

00:06:43: Gut, da gibt's auf mehreren Ebenen eine falsche von meinem Lieblingsbeispiel an, weil das, was du jetzt so schön zusammengefasst hast als das SVPs ... Behaupten zu Gesundheitskosten und Ausländen, das hat sich der Fraktionchef von der SVP, Herr Eschi aus dem Kanton Zug, vom Bundesrat bestätigt.

00:07:04: Das ist ganz anders herausgekommen als er es gekauft hat.

00:07:08: Und zwar ist es so, dass eigentlich Leute ohne Schweizer Pass

00:07:14: bzw.,

00:07:15: die kürzer hier sind, Arbeitsmigrantinnen und Migrantenschwitzer ... Die Einheimischen Prämie zu subventionieren.

00:07:23: Es ist ein bisschen umstritten, um einfühlen Franken, aber dass es so ist, dass der Effekt gibt, die ist unbestritten und das zeigen Zahlen.

00:07:35: Mir wäre eigentlich fast alles schon dazu gesagt.

00:07:38: jetzt, wenn wir noch auf die Auswirkungen dieser Konkretinitiativen gehen wollen.

00:07:44: Wir reden von Arbeitsmigration,

00:07:46: d.h.,

00:07:46: da kommen ... in der Tendenz jüngerer und jüngeren Leute gesünder.

00:07:52: Sie haben weniger Gesundheitskosten, die sie entsprechend verursachen.

00:07:57: Und sie reisen auch wieder ab, wenn es Arbeitsmigration ist.

00:08:01: Das sieht man in den Statistiken.

00:08:04: Darum hat man bei einem Zehn-Millionen-Deckel über ganz kurz auslangen ... eine zunahrend überauterende ständige Wundervölkerung mit entsprechend höheren Grundheitskosten und entsprechend höcheren Prämien.

00:08:19: Das ist eigentlich ganz einfach gerecht.

00:08:23: Stichwort Arbeitsplatz.

00:08:24: Nicht unwesentliches Detail mit der Formulierung dieser Initiative ist das Satz, ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz darf zehn Millionen Menschen nicht überschreiten.

00:08:36: Zuerst mal was ist mit ständigen Wohnbevolkerungen gemeint?

00:08:40: So wie es die Initiative definiert sind das Menschen, die länger als zwölf Monate in der Schweizer oder wo eine Aufenthalte steht, also bei welchen Geheimen länger als zwei Monate zu bleiben.

00:08:53: Wie du gesagt hast, die Einwanderung ist quasi durch die Wirtschaft gesteuert.

00:08:57: Also immer so viele Leute wie wir brauchen, dass die Wirtschaft am Laufen gehalten wird, kommen.

00:09:03: Das ist eigentlich das, was die Wanderungen steuern.

00:09:06: Also könnten Sie gleich noch Arbeitskräfte holen, die einfach nicht länger als zwölf Monate hier durften bleiben?

00:09:11: Ja und das ist eigentlich schon die grosse Lüge hinter dieser Initiative.

00:09:16: Sie operiert mit einem Deco von zehn Millionen, was übrigens gar niemand auf der Welt gibt, weil es keinen Sinn macht, Bevölkerung so zu definieren.

00:09:24: aber selbstverständlich wird auch das von PMT Militärer von der SVP.

00:09:29: weiterhin können möglichst viele Leute ins Land holen, die für sie möglicherweise in Flühen arbeiten.

00:09:34: Und das ist der Punkt, wenn du nur zwölf Monate bleibst, bist du relativ rechtlos.

00:09:40: Das können wir aus früheren Zeiten und dort haben wir das von Bezug.

00:09:45: Also ... Und das noch mal zu verdeutlichen, der Titel dieser Initiative ist wirklich eine Fars.

00:09:51: Alle mit Anahmen könnten vierzehn Millionen Menschen in der Schweiz leben, wenn vier Millionen davon Saisonier sein.

00:09:57: Genau!

00:09:57: Und du sagst, das ist der Wunsch für die SVP?

00:10:00: Ja, das sagt nicht nur er.

00:10:01: Das sagt die SVPs selber.

00:10:03: Das steht hier im Porteeprogramm, dass sie verzweifelt sind, manchmal offener und manchmal weniger offen...

00:10:09: ...und wieso möchte die SVP zurück in diese Zeit.

00:10:12: Die Interessenslage der verantwortungslosen Arbegeber ist schon klar, sie will möglichst wenig Lohn zahlen und flexibel.

00:10:25: mit Leuten kutschieren können.

00:10:28: Wenn sie gerade Arbeit haben, wenn sie gerade Lust oder eine Bedürfnis haben, Leute anzuhalten, die für sie arbeiten, lassen sie diese holen.

00:10:36: aber sie möchten, dass sie möglichst keine Ferien haben und dass sie nicht noch eine Familie mitbringen, sondern dass sie einfach kommen, arbeiten und dann wieder gehen.

00:10:45: Man kann sagen, wenn man als Nation so egoistisch ist, warum soll man das nicht machen?

00:10:49: Das ist

00:10:49: eine völlige Entmenschlichung!

00:10:51: Das sind reine Arbeitskräfte.

00:10:55: Man vergisst, dass das Menschen sind.

00:10:56: Wir vergessen was Menschen sind und wir vergessen vor allem, dass es auch im Stolz ist der Neigenoß, die arbeitet, schattt wenn andere Seatshop für weniger Geld ohne grosse Recht erledigt wird.

00:11:11: Das drückt auch sein Lohn, das drückt seine Arbeitsbedingungen.

00:11:14: D.h.,

00:11:15: sie könnten durch das mehr Leute holen, die weniger recht haben, durch das bewegend arbeiten Und das ganze Lohnniveau senken.

00:11:23: Das Lohn-Niveau senden kann aber auch alle Arbeitsbedingungen, also man wird sich vielleicht weniger gegen eine Nacht der Vierzehnte im Wochenende, wenn man keine Rechte hat und sowieso wieder muss gehen.

00:11:34: Nachher ist das Argument klar.

00:11:36: Der arbeitet die Viervierzehnstunde ohne zu murren.

00:11:39: Du willst nach einer Woche Ferien mehr?

00:11:41: Ja!

00:11:42: Das haben wir übrigens alles schon.

00:11:44: Er legt, um mir Zahlen zu zeigen, dass ich zur Zeit vom Saisoniesten-Dutz nicht so war.

00:11:50: Dass die Arbeitsbedingungen besser waren.

00:11:53: Wichtige Zahlen

00:11:55: Das Ausbüter ist ein Saisoniersstatut.

00:11:57: Wir haben in der Schweiz von neunzehn-vierunddreisig bis sagen Schreibesjahr zwei tausendzwei kann.

00:12:03: Das Saisonniers hat im Schnitt für die gleiche Arbeit fünfzehntprozent weniger verdient als ihre Schweizer Kolleginnen und Kollegen.

00:12:11: Ihnen war es offiziell verboten, Ihre Familie in die Schweiz zu holen was dazu geführt hat dass sehr viele Familien sie auseinandergerissen wurden.

00:12:21: In dieser Zeit haben in der Schweiz insgesamt mindestens fünfzeigtausend migrantische Kinder im Versteckten müssen leben.

00:12:29: Insgesamt gehe ich davon aus, dass eine halbe Million Minderjährige von ihren Eltern sie trennt waren.

00:12:36: Seien sie ihrer Heimat geblieben, haben dort bei den Grosseltern oder in die Heineusse gelebt.

00:12:40: Soll ich mich sagen?

00:12:41: Du bist in einem Arbeiterkotier aufgewachsen und du hast sicherer Erinnerungen an

00:12:48: das ... Saisoniestatut.

00:12:49: Ich erinnere mich an gute Zeiten in grossen Schulklassen, die über fünfzig Prozent meiner Mitschülerinnen und Mitschülern einen Schweizerpass haben.

00:13:01: Ein grosser Teil von ihnen unter Brekkären-Aufenthaltstiteln lebte.

00:13:06: das Hanega als Kind selbstständlich nicht so begriffen.

00:13:11: Aber nach der Sommerferie hat man gemerkt, dass plötzlich wieder fünf bis sechs Kameradinnen Wir hatten immer gesagt, sie sei wieder heim.

00:13:19: Ich habe das erste Jahr später gemerkt, was es tatsächlich geheissen hat.

00:13:24: Ich erinnere mich an die Schwarzenbach-Abstimmungen als Kind.

00:13:29: Was für eine Aufregung war, also für eine Bedrohung, die wir als gespanene auch bemerkt haben.

00:13:34: Es war ein Angstum.

00:13:36: Und ich erinnerte mich natürlich an diese Krisenzeiten der Wirtschaftskrise in den Seventigern Jahren, wo die Schweiz ... Ich habe das Problem in Anführungs- und Schlosszeichen gelöst, dass man Leute ohne Schweizer Pass aus dem Land geschossen hat.

00:13:53: Wir haben die Arbeitslosigkeit exportiert.

00:13:55: Du hast vorhin gesagt, es waren die Schuhe von Kolleginnen und Kollegen, die nach der Sommerferie seien weg.

00:13:59: Das waren Kinder gewesen, die hier gelebt haben, aber offiziell ... gar nicht hier gelebt haben.

00:14:06: Ich glaube, es gab beides.

00:14:08: Es gab Kinder, die ... Wir hatten ja einen Zusammenhang in diesem Quartier, wegen der nicht ganz klärten Umständen-Schwubesuche gemacht haben und eine ermöglichte Worte nicht.

00:14:21: Aber das war auch einfach noch ein Vielfalt.

00:14:23: Die Kinder waren v.a.

00:14:25: von Vetterern, die ihr Job verloren haben.

00:14:30: Man sagte, wir brauchen sie jetzt nicht mehr in der Gilo, in der Phoneroll.

00:14:34: oder wo aus anderen Gründen wieder

00:14:36: Rett aussägt.

00:14:37: Die haben jetzt erst ihre erste Heimat verloren, sich hier einzuleben und sind dann einfach vom Eintag aufeinander wieder geschmissen worden?

00:14:45: Ja also von einem Tag aufeinanders.

00:14:47: So ist es ihm natürlich vorkommen als Kind, weil die sie ja eigentlich verschwunden haben.

00:14:51: Sie hat auch danach einen Sommerferien umgekommen.

00:14:54: Hast

00:14:54: du das später auch realisiert, dass dort gemerkt wird, dass es weniger gut geht?

00:15:00: Oder dass man so eine Zweiklassengesellschaft

00:15:03: ... Gut, hier ist eine falsche Werkstatt und wir erinnern uns an Sachen, die man sich vielleicht nicht erinnert, wenn man sich nicht so will.

00:15:11: Von daher ist es etwas schwierig zu zeigen.

00:15:13: Ich finde ein eindrückliches Beispiel, das wir nachher auch in den Spätern im Jahr haben.

00:15:17: Die Zunehmend aufgegangen ist, was das eigentlich war.

00:15:20: Ich hatte einen Schokollegin und deren Vater hat einen Berufsumfall gehabt.

00:15:25: Er war gelähmt.

00:15:27: Und dann hat man – ich sage das jetzt aus dieser ... Seitdem hat man es jahrelang aufbappelt, bis er quasi im Rollstuhl sitzen konnte und bei uns die Familie abgeröst.

00:15:38: Wir haben ihn quasi infolizisiert.

00:15:41: auf Portugal zurückschickt.

00:15:44: Das hat mich dann auf den persönlichen, kindlichen Ebenen eingefragt.

00:15:47: Ja?

00:15:48: Dass der Wappi einen Unfall hatte und dass jetzt die Rosalia nicht hier ist und mit ihrem Vater zurück.

00:15:54: Aber was für eine reise.

00:15:56: Sauerei hinter dem gestanden ist, war schon ein paar Jahre später.

00:15:59: Und ich habe das realisiert.

00:16:01: Wo du das näher nicht mehr aus der Kinderperspektive, sondern bei älter Beschwarten politisierte Zusammenhänge hast du dir auch gemerkt, dass es dort Aufstände gegeben hat.

00:16:09: Also weisst du ... Die Bevölkerung hat man das einfach so hingenommen.

00:16:14: Ist das einfach akzeptiert?

00:16:15: Oder ist es bewusst eingewachsen, dass das einfach unmenschlich ist mit den Leuten so umzugehen.

00:16:21: Das ist jetzt eine schwierige Frage.

00:16:23: wie definiert man einen Wehren oder Aufstände?

00:16:26: Ich denke es hat in der Arbeitsschaft durchaus starke Tendenzen gegeben wo ausländische Kolleginnen und Kollegen als Konkurrenz erlebt haben, so wie wir das heute auch erleben.

00:16:38: Aber

00:16:38: sie wurden ja alles hier eingesetzt!

00:16:40: Also man hat quasi gesagt... Und der schafft für weniger, als du.

00:16:45: Also das ist ja irgendwo menschlich, dass es eine Spaltung verursacht?

00:16:49: Das ist so auf den Arbeiterinnen und Arbeiter ... besser gegangen ist im Gefüge.

00:16:56: Dort hat es diese Reaktion gegeben.

00:16:59: Ich habe das weniger erlebt bei Arbeitinnen und Arbeitern, Schweizer ArbeitInnen und Arbeiten, die alle in den Prekären arbeiten müssen.

00:17:06: Und was war starker Gegenpunkt?

00:17:08: Natürlich war es zu alt, dann war es schöre, weil man kann gut oder schlecht finden, aber die verschiedenen Missionen zu den Ländern ... der italienischen Battolikino- und Katolikt zu den Portugiesen, zu den Spanier.

00:17:22: Das gab einen anderen Zusammenhang, das nicht so direkt als Konkurrenz erlebt wurde, sondern als Mitmensch oder Brüder und Schwester in den Geist, um das ein bisschen religiös zu sagen.

00:17:34: Und dort hat man schnell viel von der Ungerechtigkeit so mindestens erlebt, ob das politische Auswirkungen hatte, wenn die jetzt hier nicht reuteilen.

00:17:44: Was war der Grund, dass die Schweiz von diesem Saisonierstatut wegkommt?

00:17:50: Das wäre eine eigene Sendung.

00:17:53: Kurz gesagt war es natürlich ein wirkschaftlicher Kampf.

00:17:58: Das heisst, das gab eine neue Gewerkschafter und Gewerkeschafterinnen-Generation, die das explizit zum Thema gemacht hat.

00:18:05: Und dann gab es gewisse auch durchaus ausländische Druck.

00:18:10: Also sechs von der europäischen Menschschaft her, aber explizite auch von Italien, Spanien oder Portugalen, wo fortschrittliche Regierungen gesagt haben, was machen sie eigentlich mit gewissen Leuten?

00:18:22: Wie behandeln sie diese?

00:18:23: Irgendwann wurde der Druck gross genug.

00:18:26: Es ging lang, dass man das überwinden konnte – nachher noch mit der Personefreizügigkeit und der EU, aber auch mit einer flankierenden Masse.

00:18:37: quasi eine kleine Spaltung weggenommen.

00:18:40: Wir haben vorhin schnell gesagt, du hattest die Saisoniers und die Schweizer Bützer.

00:18:45: Sie wurden je nachher gegenübergestellt und sagten, es sei schon günstiger.

00:18:49: Es gab doch alle gewisse Dinge, wozu wir die Jobs wegnehmen.

00:18:53: Das hat dazu geführt, dass man allen nicht in den gleichen Rechten gibt.

00:18:57: Dass man sich nicht mehr als Konkurrenz verstanden

00:19:00: hat.

00:19:01: Ja ein Stück weit, aber man sieht das und darf das global nicht idealisieren.

00:19:05: Es ist die Drei-Siege-Jahre, eine massive Ausländerfindliche Tourkampagne der SVP.

00:19:12: Ich glaube, diese Spaltung probieren Sie auch weiterhin vorwärtszureiben.

00:19:17: Wir fallen wenig ein, das aus den SVP-Optiken nicht Ausländern, was immer diese Auslände sein

00:19:27: soll.

00:19:28: Die Abschaffung von dem Saisonierstatut und eben die flankierenen Massnahmen, was hätte das in der Schweizer Arbeitswelt verändert?

00:19:36: Also jetzt mal nicht auf den Persönlichheben, sondern wirklich

00:19:39: auf

00:19:39: Jobs und Learn bezogen.

00:19:41: Lohndumping kann bekämpft werden – effektiver als vorher.

00:19:45: Wir haben mehr unter irgendeinem Titel.

00:19:49: und vergleichbare Löhne, die nicht unterschritten werden dürfen.

00:19:53: Die wird kontrolliert.

00:19:54: Zu wenig kontrolliert wird in diesen Kantenen, aber die kontrolliert ist.

00:19:58: Wir haben einen gleichen Recht für die arbeitenden Unabhängungen des Passes.

00:20:04: Das nimmt natürlich Druck weg, weil man hier wenige einzelnen Gruppen genannt ausspielen

00:20:10: kann.

00:20:11: Miete?

00:20:12: All noch ein wichtiges Thema, das immer wieder angeführt wird.

00:20:16: Man merkt auch, wenn man darüber berichtet oder auf Social Media, dass es viel kommentiert wird.

00:20:20: Eigentlich mit den gleichen Logiken, die ich in der Anfang gesagt habe.

00:20:24: Wenn weniger Leute hier sind und jetzt weniger Wohnungsmangel, logischerweise werden die Wohnungen günstiger.

00:20:31: Wieso geht das eben nicht auf?

00:20:34: Gut, das geht nicht auf weil das Mietrecht nicht durchgesetzt wird.

00:20:38: Noch einen Schritt zurück.

00:20:39: Selbstverständlich, mehr Menschen brauchen mehr.

00:20:42: Das ist klar, man muss aber auch sagen.

00:20:45: Ich zahle das Zeigen, dass ausländerreferang die Frischzugwanderer der Leute ohne Schweizer Passen weniger Fläche liegen als die Menschen, die länger hier sind und ohne Schweizpass oder ohne Schweize passen.

00:21:01: Das Argument von der Zuwanderung, wo die Wohnung knapp macht und darum Mietinnen gestiegt, lässt sich relativ einfach lassen... Entkräften, indem man auf die Zahlen schaut.

00:21:12: Ich bin ein grosser Fan von Zahlen

00:21:14: und

00:21:15: wir haben ausgerechnet in dieser Zeit, wo man extrem viel Boot hat und einen höheren Lehrwohnungsstand hatte, sie hat mir genau gleich gestiegen wie sie sonst gestiegen war.

00:21:33: Das zeigt... Also

00:21:34: viele leere Wohnungen führen nicht dazu, dass sie günstiger werden?

00:21:38: Nein!

00:21:38: Unter anderem, dass unser gar nicht so schlechter Mietgesetz einfach nicht durchgesetzt wird.

00:21:45: Zehn Milliarden Franken im Jahr, zehn Milliarden Franken ist enorm viel Geld.

00:21:49: Das ist pro Haushalt pro Monat etwa dreihundertsechzeig Franken, die wir unsetzlich, wo gemerkt, ungesetzlich zuviel Miete zahlen und das erste Mal im Durchschnitt.

00:22:01: Also zu höherem ... also Immobilienbodenen, die viel Miete verlangen?

00:22:05: Genau!

00:22:06: Und das können wir relativ einfach abstellen, wenn man dieses Gesetz durchsetzt.

00:22:11: Aber hier ist es von der hervorragenden Front immer dabei, dass man das Gesetz

00:22:16: nicht durchsetzt.

00:22:17: Also Sie haben ja Ihre Schuldungen dafür?

00:22:20: Genau!

00:22:20: Das ist ein relativ perfid.

00:22:24: Man kann es nicht anders zeigen.

00:22:25: Ja und sie wären auch nicht bereit die hohen Mieterträgen zu schmelern, wenn jetzt die zehn Millionen Initiativen durch ihn.

00:22:36: Von dem ist es nicht

00:22:39: auszugehen.

00:22:40: Das sind wir mit diesem Punkt.

00:22:41: Sie hat den Ort schon lange ... Man könnte dort politisch Einfluss nehmen, aber sie wollen uns einfach nicht.

00:22:47: Clemens, vielen Dank für diese Ausführungen zum Schluss.

00:22:51: Wir wagen immer einen Blick nach vorne.

00:22:57: Meine Frage ist kurz und knapp.

00:22:58: Was für ein Resultat erwartet du am vierzehnten Juni?

00:23:01: Erwartete ich ein knappes Nei und hoffen die Uni auf ein deutliches Neu.

00:23:08: Merci Clemens, hast du uns heute über diese Folgen der Initiativen in allen Belangen aufgeklärt und das Gerät ausgeführt.

00:23:15: Danke auch für die Ausführungen aus deiner Kindheit!

00:23:18: Wir haben viel zu zahlen, aber ich finde es ist einfach menschlich so eine krasse Faktor, die oft ausgeklammert wird.

00:23:25: Wenn dir unsere Wälder unterstützen, gebt dem Podcast eine gute Bewertung und abonniert uns für mehr Geschichten aus der Arbeitswelt unter

00:23:33: Politik

00:23:34: Geht auf www.workzeittick.ch, folgt uns auf Instagram und TikTok.

00:23:39: Ich danke fürs Zulassen!

00:23:40: Wir sagen tschau zusammen – bis gleich wieder!

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